Kurt Kirschner feierte Geburtstag

Seinen 90. Geburtstag feierte Kurt Kirschner mit vielen Verwandten, Freunden und Nachbarn. Kirschner wurde 1925 in Gablonz im Sudetenland geboren. Nach der Schulausbildung musste er mit nur 16 Jahr zur Wehrmacht und kam an die russische Front. Kirschner wurde verletzt, kam in ein Lazarett und russische Gefangenschaft und kehrte erst 1947 wieder nach Hause zurück. Seine Eltern waren durch Vertreibung in den Rheingau gekommen und heimisch geworden. Kurt Kirschner kam zu ihnen und lernte hier bei einem Tanzabend seine Frau Ellen Keil kennen.

Sie kam ursprünglich aus Ingelheim, war aber durch ihre Großmutter in Winkel heimisch. 1950 heiratete das Paar, im Mai feierten sie Eiserne Hochzeit. Drei Söhnen und einer Tochter schenkten sie das Leben. Kirschner fand nach der Heimkehr aus dem Krieg zunächst Arbeit beim Malerbetrieb Pauly in Oestrich und später bei der US-Army, wo er Wohnungen instand hielt. Auch als Hausverwalter in der Birkenstraße 18, wo der Jubilar bis heute lebt, fungierte er bis ins hohe Alter. Jung halten ihn vor allem seine drei Enkelkinder und die zwei Urenkel. Außerdem ist er Mitglied im Spielmannszug und im VdK. Zum Geburtstag gratulierte auch Bürgermeister Michael Heil, der die Grüße der Stadt, des Landes und des Kreises überbrachte.(sf)

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