Die Auszeit des Pfarrers war der rote Faden
Ramba-Zamba mit zahlreichen Büttenrednern

Die Mülltonnen hatten viel zu sagen.

Eltville. (jh) – Voll besetzt war das katholische Pfarrzentrum zur diesjährigen Fastnachtsveranstaltung „Ramba-Zamba“ der Eltviller Kolpingfamilie. Auf dem umfangreichen Programm standen in diesem Jahr überwiegend Büttenreden mit viel Kokolores und nur wenige Showeinlagen. Das tat dem Programm allerdings keinen Abbruch. Unter den Büttenrednern waren zahlreiche Wiederholungstäter wie z. Beispiel Ulli Wenz, Erika Mager, Annette Weber, Pfarrerin Clarissa Graz, Pfarrer Dr. Nandkisore und Bürgermeister Patrick Kunkel. Letzterer machte in diesem Jahr den Werbeblock.

Er warb massiv – in Badeschlappen und umgehängtem Handtuch – für das Eltviller Schwimmbad. Ansonsten gab es bei dem Trio Graz/Nandkisore/Kunkel wieder allerhand zu Schmunzeln. Das Trio begeisterte mit Witzen über sich und das gegenseitige Foppen. Schade, wenn Dr. Nandkisore in der nächsten Session nicht mehr dabei wäre. Damit wären wir beim Hauptthema des Abends: Die halbjährige Auszeit des katholischen Pfarrers. Das scheint dem Großteil der Gemeinde ordentlich gegen den Strich zu gehen. In einer Vielzahl der Büttenreden wurde der Weggang thematisiert – grandios hier Dr. Markus Hollingshaus als Sherlock Holmes. Er schnitt die brisanten Kirchenthemen in gekonnt und humorvoller Weise an. Er stand übrigens erst das zweite Mal in der Ramba-Zamba-Bütt. Ebenfalls kritisierte der Ortsausschuss (Dr. Ursula Immesberger, Ulli Wenz, Ute Neuhoff, Johannes Manuel und Thomas Wenz) die Auszeit des Pfarrers, die er übrigens in Rom verbringen will. Thema war zudem die Zerschlagung der einzelnen Kirchengemeinden.

Was graue, blaue und gelbe Tonnen alles schlucken müssen, brachten Ulli Wenz, Erika Mager und Ingrid Keßler zu Gehör. Hier gab es viel und reichlich zu Lachen und natürlich einen ordentlichen Applaus. Ein Neuling kam mit Rosi Christen auf die Bühne. Ihr Thema „Männer sind Looser“ kam nicht nur gut bei der weiblichen Narrenschar an. Herzhaftes Gelächter rief der Vortrag von Annette Weber und dem Neubürger aus Köln, Thomas Facklamm, hervor. Ob nun Helau oder Alaaf – egal, Hauptsache närrisch.

Zugaben mussten an diesem Abend die Tanzgruppen geben. Zum einen begeisterten junge Damen mit „Dancemania“, zum anderen die Kolping-Männer mit ihrem „Orient-Bauchtanz“. Hier hielt es auch den letzten Narren nicht mehr auf dem Stuhl. Das große Finale beendete wie immer den offiziellen Sitzungsteil. Danach wurde noch bis weit nach Mitternacht gefeiert und ausgelassen getanzt. „Musikman“ war in diesem Jahr übrigens Mario Vordersmann. Er machte per Mausklick die Tuschs, die Schunkelmusik und die Begleitmusik für die Tänzer.

Weitere Artikelbilder:

Noch keine Bewertungen vorhanden

Neueste Kommentare

Dem Opernsänger Peter Parsch zum Gedenken
5 Wochen 6 Tage
Kathrin Palmen spielt jetzt im Hauptorchester
7 Wochen 1 Tag
Doro rockt – Rüdesheim schwitzt
24 Wochen 2 Tage
„Bunter Rheingau statt braune Suppe“
34 Wochen 17 Stunden
Galakonzert im Kiedricher Bürgerhaus
38 Wochen 1 Tag


X