Humorvolle Filmstreifen in VDP Weingütern
Auftakt der Rheingauer Filmnächte im Wein- und Sektgut Barth mit „Der Schlussmacher“

Treffen im Foyer.

Hattenheim. (jh) – OK, einen roten Teppich gab es nicht, über den die Filmgäste schreiten konnten. Der anthrazitfarbene Bodenbelag tat es aber auch. Was jedoch schöner als bei den Filmfestspielen in Cannes war, war das Ambiente. Zwischen Sekt-Rüttelpulten standen rote Stühle fein säuberlich in Reih' und Glied aufgereiht. Und um die Gäste der Rheingauer Filmnächte zu „wärmen“, hatte das Barth-Team Heizstrahler aufgestellt.

 

Das Wein- und Sektgut Barth machte in diesem Jahr den Auftakt zu den vor acht Jahren ins Leben gerufenen Rheingauer Filmnächten. Über die Leinwand flimmerte der Film „Der Schlussmacher“ von und mit Matthias Schweighöfer und Milan Pechel. Der Film fällt in das Genre Komödie/Liebesfilm. Den Schlussmacher habe seine Frau ausgesucht, erzählt Mark Barth den Gästen bei der Begrüßung.

Viele Gäste waren Wiederholungstäter. Ihnen gefällt das Kinoerlebnis in einem Weingut. „Es hat eine spezielle Atmosphäre“, finden die Besucher. Viele werden sicher wieder mehrere Veranstaltungen besuchen. Denn außer beim Sekt-und Weingut Barth finden noch weitere Filmvorführungen in den Weingütern Eser, Allendorf, Diefenhardt und Prinz von Hessen satt. Es werden selbstverständlich unterschiedliche Filme angeboten. Die Gäste können in dem jeweiligen VDP-Weingütern ausgewählte Weine der teilnehmenden Winzer probieren. Der Eintrittspreis beinhaltet alle Weine, Wasser und einen Snack. Wie in einem Kino gibt es zudem auch einen Kino Kiosk mit Gummibärchen, Popcorn und Erdnüssen (kurz vor Filmbeginn aus dem Bauchladen angeboten) sowie kleine Leckereien des Caterers „Parkhotel Tillmanns“. Kein Kinobesuch ohne Eis. Das konnten die Gäste ebenfalls bekommen.

Vor Beginn der Filmvorführung trafen sich die Gäste im Foyer, der modern gestalteten Vinothek. Hier wurden die Besucher mit einem Gläschen prickelnden Sekt (Pinot Rosé) begrüßt (Nachschenken war kein Thema). Julia Seyffarth (Diefenhardt), Désirée Eser Freifrau zu Knyphausen (Eser) und Katharina Fladung (Allendorf) wünschten anschließend zusammen mit Mark Barth den Gästen einen angenehmen (Film-) Abend. Die Vorführung wurde einmal kurz angehalten, um den Gästen die Gelegenheit zu geben, die Gläser nachzufüllen. Das wurde gern in Anspruch genommen. Die oben erwähnten Damen halfen dabei dem Barth-Team tatkräftig, erzählten etwas über ihre Weine und Weingüter.

Nach Filmende blieben viele Besucher noch im Weingut und tranken einen „Absacker“. Einige nahmen die Gelegenheit wahr, einen Blick hinter die Kulissen machen zu dürfen.

Die nächste Veranstaltung findet am 22. März im Weingut Allendorf mit dem Film „Lucky Loser“ statt.

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