Trompete, Orgel und Sopran
Musikalischer Bogen von Mozart über Händel bis Scarlatti

Maria Teresa Bäumler ist nicht nur eine Ohren- sondern auch eine Augenweide.

Johannisberg. (sm) – Unsichtbar waren die Musiker am Sonntag beim Benefizkonzert „Sound of Trumpet“ in der Johannisberger Basilika. Über eine steinerne Treppe, dann über hölzerne Stiegen erreichte man den kleinen Raum in dem sie sich aufhielten – Trompeter Harald Zerbe, Sopranistin Maria Teresa Bäumler und Organist Pierre Schuy. Unten lauschte das Publikum auf den voll besetzten Stühlen des Johannes dem Täufer geweihten Gotteshaus.

Geboten wurden meisterhafte Kompositionen von Mozart, Händel, Henry Purcell, Michael Scheuenstuhl, James Hook, Guiseppe Torelli, Theodor Grünberger, Allessandro Scarlatti, Bjarne Slogedal und Robert Allen Roesch – alles geistliche Werke für Orgel und Bläser. Die Eintrittsgelder sind für die Sanierung der Orgel bestimmt.

Einzig die hübsche Sängerin konnte man bei ihren Einsätzen sehen, denn sie trat dazu an die Rampe der Orgelempore. Maria Teresa Bäumler erfüllte schon früh solistische Aufgaben im Münchener Madrigalchor. Zuletzt verbrachte sie zwei Jahre in Buenos Aires, Argentinien. Seitdem kann man sie bei vielen Konzertabenden und Veranstaltungen sehen, nachdem sie ihr Gesangstudium an der Würzburger Hochschule für Musik begonnen hat. Harald Zerbe begann autodidaktisch, studierte Musik an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz mit dem Schwerpunkt Trompete. Rege Konzerttätigkeit als Solo-Trompeter des Hessischen Rundfunk-Symphonieorchesters und die Ausbildung des Nachwuchses sind nur zwei seiner Tätigkeitsfelder. Sein solistisches Repertoire liegt in der barocken Trompetenmusik mit gelegentlichen Ausflügen in die Gegenwart bis hin zum Jazz. Pierre Schuy ist seit Ende 1995 nebenamtlicher Kirchenmusiker in Schäftlarn bei München, war in München auch lange Jahre Ensemblemitglied der Dommusik. Besonders interessieren in die selten aufgeführten Orgelwerke, zu denen er ein weit gefächertes Repertoire unterhält. An der Johannisberger Orgel ist er quasi aufgewachsen und freute sich besonders, wieder einmal an seiner alten Wirkungsstätte zu spielen.

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