Subaru Outback
Für Familien on Tour
Der Allrad-Wolf im Kombi-Schafspelz

Rheingau. (mg) – Der Constantia-Forst bei Wächtersbach bot die passende Kulisse und vor allem den schlammigen Untergrund, um die Allradqualitäten eines Autos wie des Subaru Outbacks zu testen.

Bei der fünften Neuauflage des kleinen Familienkombis ist sich Subaru mit einem Boxer-Dieselmotor und dem permanenten symmetrischen Allradkonzept mit tiefem Schwerpunkt treu geblieben. Neu ist, dass die Motorkraft nun über ein stufenloses CVT-Automatikgetriebe an die Räder weitergegeben wird.

Dass diese Kombination passt, bewies der Outback den geladenen Journalisten zur Genüge. Ob aus dem Stand aus einem tiefen Schlammloch, bei Wasserdurchfahrten oder auf lockerem Untergrund bergauf – mit völliger Unaufgeregtheit und gut zu dosierendem Gaspedal war in allen Situationen der Vortrieb garantiert.

(Zum Video)

 

Im Gegensatz zu den oft „weichgespülten“ SUV der Konkurrenz, zeigt hier ein eher unscheinbarer Familienkombi, wie Allradtechnik funktionieren muss, um zu überzeugen. So war mit dem Outback die gleiche Teststrecke im stillgelegten Steinbruch zu bewältigen wie mit seinem Stallgefährten, dem Forester, der mit mehr Bodenfreiheit und größeren Böschungswinkeln aber durchaus noch schwierigeres Gelände bewältigen kann.

Bei dem verbauten Automatikgetriebe handelt es sich um die dritte Generation der Lineartronic, die allerdings erst im Frühjahr 2015 dann auch in Forester Diesel zu haben sein wird, und die speziell für leistungs- und drehmomentstarke Motoren entwickelt wurde.

Das zentrale Element für die Kraftübertragung im CVT-Getriebe ist der Variator. Der Variator besteht aus zwei Kegelscheibenpaaren, dem Primär- und Sekundärscheibensatz, sowie einer Laschenkette. Jeweils eine Kegelscheibe des Primär- und Sekundärscheibensatzes ist auf der Welle verschiebbar. Hierdurch variieren der Laufdurchmesser der Kette und damit die Übersetzungen, die sich stufenlos verändern.

Der Outback wurde außerdem optisch überarbeitet und in puncto Verbrauchseffizienz, Fahrspaß und Sicherheit weiter verbessert.

Der 2-Liter-Dieselmotor stellt sein maximales Drehmoment von 350 Nm zwischen 1.600 und 2.400 U/min zur Verfügung. Angesichts dieser Kraft wurde das Getriebegehäuse verstärkt und die Laschenkette optimiert. Außerdem kommt ein größer dimensionierter Drehmomentwandler zum Einsatz. In der High Torque-Version verfügt die Lineartronic über sieben Schaltstufen. Die Kräfte des Boxer-Diesels, der 110 kW beziehungsweise 150 PS leistet, werden damit optimal übertragen. Wahlweise ist der Selbstzünder mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe erhältlich.

Dank der Bodenfreiheit von 200 mm und dem Allradantrieb ist der Outback nicht nur On-, sondern auch Off-Road gut unterwegs.

In Verbindung mit den großen Nebelleuchten verstärkt die überarbeitete Frontpartie den Eindruck der Robustheit der Marke. Die breite Spur wird durch die ausladenden Kotflügel hervorgehoben. Das Design der Heckpartie betont den robusten Eindruck eines SUV.

Komfort, Sicherheit und Wohlfühl-Atmosphäre findet der Outback-Fahrer im Innenraum des Fahrzeuges. Die großzügigen Abmessungen (Länge 4.790 mm, Breite 1.820 mm, Höhe 1.605 mm) sowie der lange Radstand von 2.745 mm gewährleisten sehr bequeme Platzverhältnisse für Fahrer, Beifahrer und Passagiere. Die Abstände zwischen den Vordersitzen sowie der Fußraum im Fond des Fahrzeuges steigern den Komfort auch auf langen Reisen. Die Karosserieform sorgt für ein hervorragendes Blickfeld und einfaches Manövrieren.

Im Modelljahr 2013 kommt erstmals ein neues 3,5-Zoll-Farbdisplay mit Flüssigkristall-Anzeige zum Einsatz.

Die Benutzerfreundlichkeit wurde durch die Neuanordnung der elektronischen Feststellbremse und des SI-Drive-Tasters weiter verbessert. Die Schalter sind nun an einer ergonomischeren Stelle in der Mittelkonsole untergebracht. Außerdem wurde ein Komfort-Blinker integriert.

Ebenfalls neu ist das Navigationssystem der jüngsten Generation. Zusätzlich zu den deutlich umfassenderen Infotainment-Kapazitäten und der Vernetzung des Systems können nun mit einer SD-Karte die Straßenpläne einfach aktualisiert werden.

Da Dieselmotoren im Allgemeinen länger benötigen, bis sie die Betriebstemperatur erreichen, wurden die Outback-Dieselmodelle mit einer zusätzlichen elektrischen Heizung ausgerüstet. Diese sorgt für eine sofortige Heizleistung unmittelbar nach dem Starten des Motors bei extrem kalten Temperaturen.

Um die neuesten mobilen Kommunikationsgeräte wie Smartphones unterstützen zu können, wurde die Audioanlage mit einem USB-Anschluss und Bluetooth ausgerüstet.

Das Manövrieren wird dem Fahrer durch eine Rückfahrkamera erleichtert. Wird der Rückwärtsgang eingelegt, erscheint auf dem Audiobildschirm ein Bild von der Zone hinter dem Fahrzeug, aufgenommen von einer Kamera im Heck. Um die Breite des Fahrzeuges anzuzeigen, gibt es eingeblendete Leitlinien, und der Abstand zu Objekten hinter dem Fahrzeug kann auf Wunsch spiegelverkehrt angezeigt werden.

Zu den neuen Komfortdetails gehören beispielsweise der schlüssellose Öffnungsmechanismus und ein Startknopf.

Der zehnfach verstellbare Fahrersitz inklusive Lendenwirbelstütze garantiert dem Fahrer erhöhte Bequemlichkeit und mehr Komfort. Der Neigemechanismus der hinteren Rücksitze gehört zur Serienausstattung und sorgt für einen erhöhten Komfort auf langen Reisen. Für ein flexibleres Beladen des Gepäckraums lässt sich die Lehne der Rücksitze 40/60 umklappen. Ein Lichtsensor sorgt dafür, dass sich die Scheinwerfer je nach Lichtverhältnissen automatisch ein- und ausschalten. Der Regensensor erkennt beginnenden Regen und aktiviert die Scheibenwischer automatisch.

Der Subaru Outback wird mit zwei Motoren angeboten: einem 2,5-Liter-Benziner und einem 2,0-Liter-DOHC-Turbodiesel. Der Benziner ist ausschließlich mit Subaru Lineartronic-Getriebe erhältlich. Die neue Generation des 2,5-Liter-Vierzylinder-Boxermotors mit 16 Ventilen leistet 127 kW (173 PS) und verfügt über ein maximales Drehmoment von 235 Nm bei 4.100 U/min. Der Outback erreicht damit eine Höchstgeschwindigkeit von 198 km/h. Der Spurt aus dem Stand auf 100 km/h erfolgt in 9,9 Sekunden. Der 2.5i hat einen Gesamtverbrauch von 7,6 Litern Benzin, was einem CO2-Ausstoß von 175 Gramm pro Kilometer entspricht.

Beim Boxer-Diesel kann der Käufer zwischen der High Torque-Lineartronic oder einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe wählen. Das Aggregat leistet 110 kW (150 PS). Der Outback erreicht damit eine Höchstgeschwindigkeit von 195 km/h. Für die Beschleunigung von null auf 100 km/h benötigt er 9,7 Sekunden. Der Gesamtverbrauch beträgt 5,9, der CO2-Ausstoß 155 Gramm/km (Lineartronic 6,3 Liter/166 g/km).

Bei allen Modellen Standard ist die Vehicle Dynamics Control VDC (elektronische Fahrdynamikkontrolle), welche für ein sicheres Spurhalten und eine hohe Fahrdynamik sowie Sicherheit sorgt.

Das im Outback serienmäßige, elektronische Hill Holder-System in der Handbremse wird automatisch aktiviert, wenn das Fahrzeug mehr als fünf Prozent Steigung bewältigen muss. Dieses System arbeitet sowohl bergauf als auch bergab. Die Preisliste für den Outback beginnt bei 37.000 Euro. Für den Diesel mit Automatikgetriebe sind zusätzlich 2.000 Euro fällig.o

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