Buchvorstellung
Glänzend braun und vielseitig

Kastanie  –  Die ungekrönte Königin der Küche, Mit Rezepten von Claude Brioude, Format 20 x 26 cm, 104 Seiten, 120 Fotos, zahlreiche Zeichnungen bzw. Illustrationen, veredelter Schutzumschlag, Preis 20 Euro, ISBN 978–3–942518–13–0, Verlag 99pages.

 

Rheingau. (mg) –     Oft fristet die Esskastanie oder Marone ein Schattendasein im Blaukraut oder wird fast unbeachtet zum Füllen eines Bratens verwendet.
Doch jetzt gibt es ein Buch, das diese vielseitige Frucht ins rechte Licht rückt: Rainer Schillings und Ansgar Pudenz stellen mit „Kastanie – Die ungekrönte Königin der Küche“ die Marone ins Zentrum ganzer Menüs. Von der Vorspeise bis zum Dessert hat der französische Spitzenkoch Claude Brioude raffinierte Gerichte kreiert, die einfach nachgekocht werden können.

Als Suppe, als Püree, als Füllung oder     Beilage, im Hauptgericht, zum Nachtisch oder          als Getränk — die rostbraune Kastanie, die         man im Herbst selbst sammeln kann, hält         unzählige kulinarische Hochgenüsse bereit.    
In „Kastanie – Die ungekrönte Königin der          Küche“ (Verlag 99pages) hat der          französische Spitzenkoch Claude Brioude         seine Maronen-Rezepte zusammengestellt     kleinen Skizzen versehen. Steinpilz-Kastanien-Tarte als Rainer Schillings und Ansgar Pudenz setzen durch Text und Bild die braune Königin der Genüsse gekonnt in Szene. Ein Buch voller abwechslungsreicher optischer wie kulinarischer Vielfalt.
„Kastanie“ wurde 2012 als bestes nationales Kochbuch     Murielle R. Rousseau     ausgezeichnet!
Es enthält interessante Anregungen zum Umgang mit Kastanien, ihre Verwendung in Vorspeisen, zum Hauptgang, wie den Barsch im     Kastanienteig     oder     einen Geflügeleintopf mit getrockneten Maronen und als Nachtisch ein Kastaniensouffle mit Himbeerkompott und Eis.
Der Leser erfährt mehr über Unterschiede Größe, Herkunft, und Genießbarkeit. Kastanien kann man nur dann essen, wenn man sie definitiv als Marone identifiziert hat. Das ist nicht immer einfach, denn allein in Frankreich zählt man über 700 Arten, von denen aber nicht alle wirklich genießbar sind, auch wenn sie als Maronen bezeichnet werden.
Als Maronen werden besonders große Früchte definiert, bei denen keine Samenhaut eingewachsen ist und weniger als 12 bis 13 Prozent gespalten sind. Das Problem dabei ist nur, dass man dieses deutliche Merkmal von außen nicht erkennen kann. In diesem Buch hat man sich deshalb dazu entschlossen, sowohl Kastanien als auch Maronen ganz einfach als Kastanien zu bezeichnen. Schließlich geht es nur um den Genuss. Und genau darüber erfährt der Leser mehr, wie etwa über die Harmonie mit Ziegenkäse und die Verwendung in der gehobenen Gastronomie. Das Buch ist letztlich eine Hommage an die ungekrönte Königin der     Küche, deren Vielseitigkeit sich in Bratenfüllungen, Konfitüren, sämige Suppen oder Pasta widerspiegelt.
 

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