Budenheim. (rer) –
Mehr als 250 angemeldete Höfe und Stände, volle Straßen, strahlender Sonnenschein und viele Begegnungen: Der vierte Budenheimer Höfeflohmarkt der GRÜNEN am 23. August hat erneut gezeigt, wie aus einer einfachen Flohmarktidee ein besonderer Tag für den ganzen Ort werden kann. Ab dem Vormittag waren in vielen Straßen Tische, Kleiderständer, Bücherkisten, Spielsachen und kleine Schätze zu entdecken. Vor zahlreichen Häusern wiesen die grünen Luftballons, die morgens an der TGM-Sporthalle abgeholt werden konnten, schon von Weitem darauf hin, dass es hier etwas zu stöbern gibt. Mit mehr als 250 angemeldeten Standorten erreichte der Höfeflohmarkt erneut eine beeindruckende Größe. Hinter vielen Anmeldungen standen ganze Familien, Freundeskreise oder Nachbarschaften, die gemeinsam einen Stand betrieben. Den ganzen Tag über waren zahlreiche Menschen zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs, zogen mit dem Standplan von Straße zu Straße, handelten, stöberten und kamen miteinander ins Gespräch. Gerade darin liegt der besondere Reiz des Budenheimer Höfeflohmarktes. Er ist weit mehr als eine Gelegenheit, Keller, Dachboden oder Kinderzimmer auszusortieren. Nachbarinnen und Nachbarn begegnen sich, Menschen entdecken Straßen und Ecken Budenheims neu und kommen miteinander ins Gespräch. Für einen Tag wird der ganze Ort zu einem großen gemeinsamen Marktplatz. Gleichzeitig steckt in jedem weiterverkauften Buch, Kleidungsstück, Spielzeug oder Möbelstück auch ein wichtiger Nachhaltigkeitsgedanke. Dinge, die nicht mehr gebraucht werden, müssen nicht weggeworfen oder durch Neues ersetzt werden. Sie können weitergegeben, weitergenutzt und für andere zu neuen Lieblingsstücken werden. So verbindet der Höfeflohmarkt Ressourcenschonung und bewussteren Konsum mit einem sozialen Erlebnis mitten im Ort. Viel Lob gab es erneut für die Organisation im Hintergrund. Die Online-Anmeldung, der Standplan und die digitale Karte erleichterten die Orientierung. Auch die grünen Luftballons als sichtbare Markierung der einzelnen Stände kamen wieder sehr gut an und prägten an diesem Tag das Straßenbild. Einen kleinen Wermutstropfen gab es allerdings ebenfalls: Bereits früh am Morgen waren einzelne professionelle Wiederverkäufer unterwegs, die gezielt nach interessanten Gegenständen suchten, um diese später selbst weiterzuverkaufen. Das entspricht ausdrücklich nicht dem Gedanken des Budenheimer Höfeflohmarktes. Im Mittelpunkt stehen der private Verkauf von Budenheimerinnen und Budenheimern sowie das gemeinsame Erlebnis im Ort. Am frühen Abend fand der besondere Sonntag schließlich auf dem Platz der Generationen seinen Ausklang. Dort lud die Gemeinde Budenheim zu einem kostenlosen Konzert mit dem Jugendorchester Kamel ein. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, nach dem Flohmarkt noch zusammenzubleiben und den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen. Nach inzwischen vier Ausgaben lässt sich sagen: Der Budenheimer Höfeflohmarkt ist zu einer kleinen Tradition geworden. Die vielen positiven Rückmeldungen zeigen, wie sehr das Format im Ort angenommen wird. Der Erfolg macht deshalb deutlich, dass dieser Höfeflohmarkt auch in Zukunft fortgeführt wird.



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