Budenheim. (rer) –
Nach der gemeinsamen Anreise mit dem Bus nach Cochem startete man mit dem Bunker-Shuttle zur Bunkeranlage, die sich oberhalb von Cochem in einem Wohngebiet befindet und durch zwei unauffällige Häuser getarnt war. Offiziell dienten diese als Schulungszentrum. Selbst die umliegende Nachbarschaft kannte den wahren Zweck nicht. Die anschließende Führung durch die ehemals streng geheime Bunkeranlage bot packende Einblicke in die Zeit des Kalten Krieges. Bei konstanten 12 Grad im Inneren bestaunte die Gruppe die massiven Tresorräume, in denen einst 15 Milliarden D-Mark als Ersatzwährung lagerten. Erst im Winter 1988/1989 wurde das Ersatzgeld vernichtet. Direkt im Anschluss erkundete man die kleinste Kreisstadt Deutschlands mit ihren engen Gassen, historischen Fachwerkhäusern und dem mittelalterlichen Marktplatz. Nachdem die Gruppe sich mit Kaffee und Kuchen gestärkt hatte, ging es an die Schiffsanlegestelle. Bei einer entspannten einstündigen Rundfahrt auf der Mosel konnte die Gruppe die Beine lang machen. Vom Freideck aus bot sich ein fantastischer Blick auf die Reichsburg Cochem, die um das Jahr 1.000 als Stammsitz der Pfalzgrafen erbaut wurde. Der Blick fiel zudem auf die beeindruckend steilen Weinberge, die die Mosel umgeben, und auf dem Rückweg legte die Gruppe einen Zwischenstopp im idyllischen Nachbarort Treis-Karden ein. Den krönenden Abschluss bildete die Einkehr in die gemütliche Weinstube des traditionsreichen Wein- und Sektguts Castor. Bei ein paar Gläschen Moselwein und regionaler Küche ließ der Jahrgang den erlebnisreichen Tag in geselliger Runde Revue passieren. Fazit: Der Ausflug hat nicht nur viel Wissenswertes vermittelt, sondern vor allem die Gemeinschaft und das Miteinander des Jahrgangs gestärkt.

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