Budenheim. (rer) –
„Für Peter Szabady hat Münster in dieser Saison die absolute Priorität“, betont Budenheims Trainer Fabian Vollmar. „Er ist ein Spieler des jüngeren Jahrgangs und braucht vor allem regelmäßige Spielzeit, die er mit seinem Hauptverein in der Regionalliga bekommen wird. Das Zweitspielrecht bei uns soll ihm zusätzlich die Möglichkeit geben, Bundesliga-Handball kennenzulernen.“
Für Budenheim bietet das Modell die Möglichkeit, einen interessanten Spieler frühzeitig kennenzulernen, ohne die bestehende Kaderstruktur künstlich aufzublähen. Denn schon vor der zusätzlichen Verpflichtung verfügten die Sportfreunde über einen sehr spielstarken und auch in der Breite gut besetzten Rückraum. Einsatzzeiten in der Bundesliga sind für Peter Szabady daher ausdrücklich nicht garantiert: „Peter hat hier die Möglichkeit, seine nächsten Entwicklungsschritte zu machen“, so Vollmar, „ohne Druck und ohne eine Erwartungshaltung erfüllen zu müssen.“
Silber mit Deutschland – und MVP im Sand
Der Einstand bei den Sportfreunden Budenheim liegt bereits hinter Peter Szabady. So stand er etwa im hochklassigen Vorbereitungsspiel gegen die Rhein-Neckar-Löwen im Kader und konnte seine Klasse auch beim anschließenden Saison-Auftaktspiel in Dormagen, wo er drei Tore erzielte, unter Beweis stellen (siehe eigener Bericht). Schon bald wird er sicherlich auch bei Pflichtspielen in der Budenheimer Waldsporthalle – der berüchtigten „Grünen Hölle" – das heimische Publikum von seinen Qualitäten überzeugen.
Wie viel sportliches Potenzial der junge Rückraumspieler mitbringt, zeigt insbesondere sein Weg im Beachhandball: Szabady gehört dort zum Nachwuchs-Elitekader des Deutschen Handballbundes. Bei der U17-Europameisterschaft in Zagreb gewann er mit Deutschland die Silbermedaille. Beim Finalturnier im deutschen Jugend-Beachhandball wurde Szabady vom DHB als „Bester Spieler“ ausgezeichnet.


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