Bonjour Wissembourg

Kulturelles und Kulinarisches bei der Tour des Jahrgangs 1957/58 ins Elsass

Beste Stimmung auf der Tour des Jahrgangs 1957/58 ins Elass.

Im äußersten Norden des Elsass an der unmittelbaren Grenze zu Deutschland liegt die ehemalige Festungsstadt Wissembourg – das Tor zum Regionalen Naturpark der Nordvogesen und Route der Burgen. Mit einem Tagesausflug wollte der Jahrgang 1957/58 das wunderschöne Städtchen erkunden, und natürlich auch ein bisschen französischen Flair schnuppern.

Bei angenehmen Temperaturen startete die Reisegesellschaft gut gelaunt mit dem Kleinbus der Firma Mohr Richtung Frankreich. Nach der Hälfte der Strecke wurde die stets beliebte Frühstückspause mit Weck, Worscht, Secco und Martinas leckeren Muffins gemacht. Am Ziel angekommen, wartete bereits die Gästeführerin, die den Ausflüglern die Geschichte der Stadt näher brachte. Der Weg führte dann durch einen schönen Park, mit dem Fluss Lauter an der einen Seite und den gut erhaltenen Überresten der Stadtmauer an der anderen Seite. Auf dem Programm stand zudem die Besichtigung der Abtei St. Peter und St. Paul, die durch ihre Buntglasfenster, ihren Kreuzgang und ihren monumentalen Fresken bekannt ist. In der romanischen Kapelle wird eine Nachbildung des Christus von Weißenburg aus dem 10. Jahrhundert aufbewahrt: Das älteste bekannte und intakte Glasfenster der Welt. Das Original befindet sich in Straßburg. Am "La Maison du Sel" mit seinem vierstöckigen Dach bleibt man automatisch stehen. Ursprünglich war es ein Krankenhaus. Später wurde es als Salzdepot und dann als Schlachthof genutzt. Nach der Stadtführung ließ man sich gemütlich in einem Straßencafé einen Flammkuchen, eine Tarte oder Eclair munden. Anschließend ging es mit dem Bus weiter nach Stetten ins Weingut Boudier & Koeller. Dort erwartete die Gäste ein beeindruckendes Anwesen mit mehreren Höfen. Vom Rosenduft begleitetet gelangte die Reisegruppe dann zum Sektempfang, wo es interessante Erläuterungen zu dem Gebäudeensemble aus neun Jahrhunderten und seine Entstehung gab. Das Anwesen ist von großem historischen Wert und steht unter Denkmalschutz. Im Garten wurde anschließend an einem langen Tisch festlich getafelt. Viel zu schnell ging dieser Tag vorüber, da waren sich alle Teilnehmer einig.

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