RVE feierte seinen 49. "Närrischen Worschtabend"

Ausverkauftes Bürgerhaus / Zahlreiche Höhepunkte / Programm ließ keine Wünsche offen

Wenn der Radfahrer-Verein „Edelweiss“ 1910 Budenheim (RVE) zum „Närrischen Worschtabend“ lädt, ist das Haus voll und die Stimmung garantiert. So auch am vorvergangenen Samstag, als die 49. Ausgabe dieser Traditionssitzung das Publikum von der ersten Minute an von den Stühlen riss. In einem restlos ausverkauften Bürgerhaus führte Sitzungspräsident Alex Lang eloquent und souverän durch ein Programm, das keine Wünsche offen ließ.

Feuerwerk aus Tanz und Magie

Der Einzug der Lerchen markierte den stimmungsvollen Auftakt, bevor die Sitzung traditionell mit dem Protokoll startete: Bardo Frosch hielt als „Froschkönig“ den närrischen Spiegel vor und lieferte den perfekten Einstieg in den Abend. Die „Punk Grazien“ präsentierten unter der Leitung von Alexa Stendtke und Tanja Wagner ihr Motto „Hokus Pokus“. Mit viel Witz und Verwandlungstricks bewiesen die Tänzerinnen des RVE, dass die Budenheimer Fastnacht eine ganz eigene Magie besitzt. Flankiert wurde dieses Heimspiel von starken Gruppen aus dem Ort, wie dem CCB Gardeballett unter Nicole Dittrich.

In der Bütt gaben sich die Hochkaräter die Klinke in die Hand: Ob Johannes Pschierer als junger Wehrpflichtiger oder Thomas Becker, der als „Zeitgeist“ eine scharfsinnige Analyse lieferte. Rudi Lucas amüsierte als „Uffgereschter Zeitungsleser“, während Marian Butcher als Jungreporter glänzte. Musikalisch wurde es mit Christoph Seib, der einen närrischen „Zapfenstreich“ zelebrierte, bevor sich der Saal mit den Klängen von „Sound of Weisenau“ in die Pause verabschiedete.

Von Wikingern, Schlaraffenland und einer neuen Königin

Den Startschuss in die zweite Hälfte gaben „Die Woinoose“, die passend zu ihrem 18-jährigen Bestehen unter dem Motto „Wir werden volljährig“ die Bühne stürmten. Schlag auf Schlag ging es weiter: Das Duo Thorsten und Thorsten (GCV) strapazierte die Lachmuskeln, während die Tanzgruppe „Just4Fun“ aus Frei-Weinheim das Publikum in ein farbenfrohes Schlaraffenland entführte. Auch die Mainzer Klinikathleten begeisterten mit ihrer „Biker Tour“ und akrobatischer Höchstleistung.

Der Höhepunkt eines jeden Närrischen Worschtabends ist die Ernennung des Worschtkönigs/-königin: Beim traditionellen Schätzen des Gewichts der Fleischwurst bewies Gina das beste Augenmaß und wurde unter großem Jubel zur neuen Worschtkönigin gekürt.

Ein Finale, das keine Wünsche offenließ

Gegen Ende der Sitzung kannte die Begeisterung keine Grenzen mehr: Oliver Mager brachte den Saal zum Toben, gefolgt vom Schlussvortrag von Pfarrer Fulda.

Als finaler Showact heizten die „Rainbow Daddies“ unter der Leitung von Gudy Rochow als Wikinger und Iren („Met meets Guinness“) dem Publikum noch einmal richtig ein.

Den krönenden Abschluss einer rundum gelungenen Sitzung bildete das große Finale mit „Handkäs un sei Mussig“. Bei der vom Publikum geforderten Zugabe gab es kein Halten mehr: Mit einer Polonaise durch den Saal und zahlreichen Aktiven auf der Bühne feierte Budenheim seine Fastnacht. Alex Lang bedankte sich sichtlich bewegt bei allen Gästen und Aktiven für diesen Abend und wünschte allen eine weiterhin friedliche und närrische Kampagne. Gefeiert wurde danach noch bis tief in die Nacht an der Sektbar.

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