Blindverkostung für die Weinkönigin und Dr. Loosen
Ress lud zum Winenbankers Tabel und übergab Katharina Fladung ein eigens Weinfach

Die ehemalige Rheingauer Weinkönigin Julia Jakob übergab ihren Schlüssel an Nachfolgerin Katharina Fladung. Die neue stolze Schließfachbesitzerinnen darf sich jetzt ein Jahr lang über freien Zugang rund um die Uhr zur Winebank freuen, kann hier fachgerecht ihre eigenen Weine lagern und auch an den Winebank-Veranstaltungen teilnehmen.

Hattenheim. (sf) – Schlüsselübergabe in der Hattenheimer Winebank: die ausgeschiedene Rheingauer Weinkönigin Julia Jakob übergab am Montagabend im Rahmen des monatlichen Winebankers Table ihren Schlüssel für das „Königinnen-Fach“ im Beisein von Christian Ress an ihre Nachfolgerin Katharina Fladung aus Winkel.

Der Juniorchef vom Hattenheimer Weingut Balthasar Ress hatte bei der Eröffnung der einzigartigen Winebank auch ein Schließfach für die jeweilige Rheingauer und die Hattenheimer Weinkönigin einrichten lassen. Die „WineBANK“ in Hattenheim entstand nach einer Idee des Hattenheimer Jungwinzers Christian Ress und hat mittlerweile weltweiten Erfolg. Insgesamt stehen 223 Weinfächer unterschiedlicher Größen in dem Ress’schen Weinkeller bereit, 35 bis 332 Flaschen können in den „Schließfächern“ gelagert werden. Darüber hinaus ist in drei separaten Kellern Platz für bis zu 5.500 weitere Flaschen. Fast alle „Wein-Verliese“ sind vermietet, erläuterte Christian Ress, eines sei gerade frei geworden, aber die Interessenten stehen dafür Schlange.

Ganz nach dem Vorbild „echter“ Bankschließfächer haben die Kunden der „WineBank“ die Möglichkeit, mit einer Chipkarte rund um die Uhr in den Kellerraum zu gelangen, wo ihre sie Weine unter optimalen Bedingungen lagern und reifen lassen. Und die Kunden können hier auch Tag und Nacht, ob mit Freunden oder Geschäftspartnern, ihre eigenen Weine in der „WineBank“ genießen. Dafür steht nicht nur eine professionell ausgestattete Verkostungstheke zur Verfügung, es gibt auch ein ausgeklügeltes Licht- und Soundsystem. Regelmäßig gibt es auch einen Winebankers Table und „After-Work Banking“, zu dem alle Schließfachbesitzer eingeladen sind. Zu den Treffen und Partys laden die Gastgeber vom Weingut Ress stets berühmte Weinmacher-Kollegen ein. Am Montag war das Dr. Ernie Loosen von der Mosel. Er hatte nicht nur sechs herausragende Weine mitgebracht, die er den rund 100 Weinfreunden persönlich vorstellte. Er plauderte auch im Gespräch mit Moderator Dirk Würtz tüchtig aus dem Nähkästchen und verriet zum Beispiel, das man in Bernkastel mal alle seine Weinberge aufkaufen wollte, weil er sie markiert hatte und der Erfolg eines Winzer daran zu bemessen sei, wenn er täglich einen Mittagsschlaf halten könne. „Tradition ist für mich gelebte Passion“, sagte Ernst Loosen. Seine Leidenschaft für Mosel-Riesling macht den Erfolg des traditionsreiche Moseler Weingutes aus, das sich seit 200 Jahren im Familienbesitz befindet. Aus weltberühmten Lagen wie Erdener Prälat, Würzgarten oder Wehlener Sonnenuhr stellte er in Hattenheim Weine vor, die in Sachen Eleganz, Finesse und Sinnlichkeit alle überzeugten. Auch trockene Großen Gewächse, die nach Mosel pur schmeckten, geprägt vom unverwechselbaren Terroir, voller Feinheit und Noblesse bei moderatem Alkoholgehalt hatte er mitgebracht. „Große Weine sind der perfekte Ausdruck des Bodens, des Klimas und der Rebsorte“, das sei seine Philosophie, erklärte Loosen. Gemeinsam mit der Rheingauer Weinkönigin musste er dann noch eine besondere Aufgabe lösen: Dirk Würtz stellte die beiden Ehrengäste bei einer Blindverkostung eines französischen Rotweines auf die Probe, sehr zum Spaß des begeisterten Publikums in der Winebank.

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