Budenheim. (rer) –
Musik, Besinnung und gemeinsames Erinnern standen am Samstag, 24. Oktober, im Mittelpunkt eines Gedenkgottesdienstes in der Dreifaltigkeitskirche Budenheim. Unter dem Motto „Gemeinsam gedenken. Musik, die tröstet“ fanden sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher zu einer Feier zusammen, die Raum für Erinnerung, Trost und Hoffnung bot. Die musikalische Gestaltung übernahm die Sängervereinigung 1860 Budenheim e. V. mit ihren beiden Ensembles, dem gemischten Chor unter der Leitung von Miriam Menzel sowie dem Modern Gospel Sound unter der Leitung von Dr. Dietrich Stern.
Mit einfühlsamen Liedern und harmonischen Chorklängen verlieh der gemischte Chor dem Gottesdienst einen würdevollen Rahmen. Der Modern Gospel Sound setzte mit modernen Gospelarrangements klangvolle Akzente und vermittelte Zuversicht sowie Lebensfreude. So ergänzten sich beide Chöre auf eindrucksvolle Weise und trugen wesentlich zur besonderen Atmosphäre des Abends bei.
In der stimmungsvoll gestalteten Kirche verbanden sich Musik, Gebet und besinnliche Worte zu einem feierlichen Ganzen. Die musikalischen Beiträge machten deutlich, welche Kraft Musik entfalten kann: Sie verbindet Menschen, hält Erinnerungen lebendig und schenkt in schwierigen Zeiten Trost und Halt. Der Gottesdienst lud dazu ein, innezuhalten, dankbar zurückzublicken und zugleich hoffnungsvoll nach vorne zu schauen. Die Wortbeiträge von Lektorin Hildegard Bitz und Pfarrer Sajith Paily im Rahmen der Fürbitten griffen dabei nicht nur persönliche Erfahrungen von Verlust und Erinnerung auf, sondern bezogen auch aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen ein. Hinweise auf die anhaltenden Krisen und Konflikte in Europa machten deutlich, wie wertvoll Frieden, Zusammenhalt und Menschlichkeit sind. Mit langanhaltendem Beifall dankten die Besucherinnen und Besucher den Mitwirkenden für die eindrucksvolle Gestaltung der Feier. Die Dreifaltigkeitskirche Budenheim und die Sängervereinigung 1860 Budenheim e. V. würdigten das große Interesse und die Beteiligung der Gäste, die diesen Abend zu einem Zeichen gelebter Gemeinschaft und des gemeinsamen Erinnerns machten.


Kommentar schreiben