Budenheim. (rer) –
Der Internationale Frauentag, der am vergangenen Sonntag gefeiert wurde, steht seit über 100 Jahren für Mut, Solidarität und den Einsatz für gleiche Rechte. "Auch heute ist Gleichberechtigung keine Selbstverständlichkeit", darauf weisen die Grünen-Frauen aus Budenheim hin. Vieles sei erreicht worden, doch aktuell gäbe es einen Rollback in alte Rollenmuster und Stimmen, die Errungenschaften infrage stellen. Das Patriarchat schlage zurück und diskreditiere wichtige Errungenschaften mit Debatten wie der Lifestyle-Teilzeit. Noch immer greife der Staat massiv in die Selbstbestimmungsrechte von Frauen ein. Umso wichtiger sei es, Haltung zu zeigen.
Eine gerechte Gesellschaft beginne vor Ort – dort, wo Mütter und Väter Verantwortung übernehmen,. in Familien, in Schulen, in Vereinen und in der Kommunalpolitik.
Wer möchte, dass seine Kinder in einer offenen, fairen und respektvollen Umgebung aufwachsen, sollte sich einbringen. „Wir wollen, dass unsere Töchter wirklich alles werden können – ohne unsichtbare Grenzen. Sie sollen es mal leichter haben als wir. Und wir wollen, dass unsere Söhne lernen, dass starke Frauen keine Bedrohung sind, sondern eine Bereicherung“, erklärt die Grünen-Vorsitzende Lisa Harlfinger. Gleichberechtigung bedeute nicht, jemandem etwas wegzunehmen, sondern Chancen gerecht zu verteilen.
Gerade Mütter wüssten aus eigener Erfahrung, wo es hakt. Wer diese Realität kennt, könne sie auch verändern. Engagement im Elternbeirat, im Förderverein, in Initiativen oder im Gemeinderat – all das stärke nicht nur die eigenen Kinder, sondern eine ganze Generation.

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