Budenheim. (ds) –
Die Budenheimer haben gewählt und sich am vergangenen Sonntag mit einer deutlichen Mehrheit dafür entschieden, Bürgermeister Stephan Hinz (CDU) für eine zweite Wahlperiode im Amt zu bestätigen. Fast 50,94 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen entfielen auf den Amtsinhaber. Bei einer Wahlbeteiligung von 53,6 Prozent zeigen sich auch die beiden Mitbewerber mit dem erreichten Zuspruch zufrieden: Auf Marcel Wabra (SPD) entfielen 39,74 Prozent, für Annett Fritzlar (FDP) entschieden sich 9,33 Prozent.
"Heute am Tag nach der Wahl, kann ich sagen, dass ich sehr glücklich bin. Ich wurde mit einem deutlichen Vorsprung vor dem nächsten Kandidaten gewählt. Mit 50,9 % habe ich auch direkt die absolute Mehrheit erlangt und auch die Wahlbeteiligung war höher als vor acht Jahren, was mich freut", so Stephan Hinz gegenüber der Heimat-Zeitung. Die Analyse der Zahlen überlasse er den Spezialisten. Für ihn sei es eine schöne Bestätigung seiner Arbeit als Budenheims Bürgermeister in den vergangenen acht Jahren und auch, dass seine zentralen Themen die Wählerinnen und Wähler überzeugt haben. "Budenheim weiß, ich stehe zu meinem Wort und vor allem, dass es mir um Budenheim geht", so Hinz.
Im Wahlkampf habe er bewusst Themen in den Mittelpunkt gerückt, die konkret in Budenheim anliegen. Hier nennt er die Entwicklungen der Neubaugebiete Dyckerhoff und Wäldchenloch, die Waldsporthalle, die Sanierung des Sportplatzes, Infrastruktur, Digitales und besonders die Stärkung der Vereine. Um Budenheim als besonders lebenswerten Ort zu erhalten und zu entwickeln, sei Budenheim mit den Partnern Wohnbau, Gemeindeverwaltung und Gemeindewerke "sehr gut aufgestellt". Mit Blick auf die anliegenden Haushaltsverhandlungen zeigt sich Hinz zuversichtlich, "dass wir einen soliden Haushalt mit dem Gemeinderat bald beschließen werden. Für mich und meine Mitarbeiter geht die Arbeit nahtlos weiter, und ich freue mich darauf, mit meinen tollen Mitarbeitern und dem Gemeinderat weiter die Geschicke von Budenheim zum Wohle aller positiv lenken zu können."
"Mit meinem Ergebnis von knapp 40 Prozent der Stimmen bin ich sehr zufrieden und auch wirklich stolz darauf", so Marcel Wabra in seiner Stellungnahme. Insgesamt 1.380 Budenheimerinnen und Budenheimer hätten ihm ihr Vertrauen geschenkt. Das zeige deutlich, dass viele Menschen in der Gemeinde eine Veränderung wünschen. Für dieses Vertrauen sei er sehr dankbar.
"Natürlich hätte ich mir ein anderes Ergebnis gewünscht. Dennoch ist dieses Resultat für die SPD in Budenheim das beste seit vielen Jahren bei einer Bürgermeisterwahl", so Wabra weiter. Das zeige, dass seine Themen – mehr Transparenz, mehr Bürgernähe, die Idee eines Jugendbeirats und ein offenes Rathaus – bei vielen Menschen genau den richtigen Nerv getroffen haben.
Dass die Entscheidung bereits im ersten Wahlgang gefallen ist, liege sicher auch daran, dass der Amtsinhaber naturgemäß über einen hohen Bekanntheitsgrad und einen strukturellen Vorteil verfüge. Wabra sehe in dem Wahlergebnis auch ein klares politisches Signal: Das Ergebnis zeige, dass jeder Zweite den amtierenden Bürgermeister nicht mehr wollte und Budenheim einen spürbaren Drang nach Veränderung verspüre.
"Unabhängig davon sehe ich mein Ergebnis als starken Auftrag, weiterhin genau hinzuschauen und mich mit Nachdruck für die Themen einzusetzen, die mir im Wahlkampf besonders wichtig waren. Ich werde mich auch künftig engagiert in die kommunalpolitische Arbeit einbringen", kündigt der Kandidat abschließend an.
"Für das tolle Wahlergebnis der FDP von 9,3 % der Wählerinnen und Wähler von Budenheim möchte ich mich ganz herzlich bedanken", zeigt sich Annett Fritzar zufrieden mit dem Erreichten. Aus dem Stand fast zweistellig sei respektabel und zeige, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir haben die richtigen Themen und auch Lösungen".
Besonders erfreulich sei, "das wir neue Mitglieder für unsere Partei und unsere Ideen gewinnen konnten".
"Mit erhobenem Haupt und einem Ergebnis, das deutlich über dem Bundesschnitt liegt, blicken wir zuversichtlich in die Zukunft." Jede Begegnung und jedes Gespräch habe ein starkes Signal für Freiheit, Fortschritt, Sicherheit und Verantwortung gesendet. "Wir hatten einen engagierten und großartigen Wahlkampf, der Spaß gemacht hat und bei dem auch viel gelacht wurde", erinnert sich Fritzlar. Dafür danke sie dem Team, das wieder bewiesen habe, dass, wenn man Hand in Hand zusammenarbeitet und man sich aufeinander verlassen kann, alles möglich ist.
"Ich möchte mich an der Stelle auch bei den Parteien für den fairen und friedlichen Wahlkampf bedanken, der von Achtung und Respekt geprägt war. Wir haben nicht nur die Parteien, sondern auch die Menschen dahinter kennen und respektieren gelernt", blickt Fritzlar zurück auf die vergangenen Wochen.
Abschließend gratuliert sie Stephan Hinz zu seinem "überragenden Wahlergebnis" und Marcel Wabra zu dessen "sensationellen Ergebnis", bevor der Blick in die Zukunft geht: "Es gibt viel zu tun, wir freuen uns auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit im Gemeinderat und in den Ausschüssen".



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