Seit 2015 rückläufige Einsatzzahl

Seit 2015 rückläufige Einsatzzahl
Jahreshauptversammlung wurde durch Alarm unterbrochen

Stadtbrandinspektor bei der Begrüßung.

Eltville. (jh) – In schmucken Uniformen kamen die Floriansjünger zur Jahreshauptversammlung in den Feuerwehrstützpunkt in Eltville. Hier begrüßte Stadtbrandinspektor Hans-Peter Korn die Kameraden der Stadtteile Erbach, Hattenheim, Marthinsthal, Rauenthal und Eltville Kernstadt. Nach dem Totengedenken verstorbener Kameraden richtete der 1. Stadtrat Hans-Walter Pnischeck gerade das Wort an die Anwesenden, als der Alarm losging. Um 19.11 Uhr mussten die Feuerwehrmänner ausrücken. Der Alarm kam vom Klinikum Vitos.

Zum Glück handelte es sich – wie man später erfuhr – um einen durch einen Patienten ausgelösten Fehlalarm.

Während die einen Floriansjünger ausrückten, nahmen es die anderen gelassen und stärkten sich mit Worscht und Weck, die Helfer in der Küche vorbereitet hatten. Nach einer guten drei Viertel Stunde wurde die Jahreshauptversammlung fortsetzt.

Nach Grußworten von Rainer Scholl (Kreisbeigeordneter des Rheingau-Taunus-Kreises), Michael Eschborn (Kreisbrandmeister RTK) folgte der Jahresbericht von Hans-Peter Korn. Zum Jahresende 2018 gehörten 177 Personen den fünf Einsatzabteilungen an; 62 in den fünf Kinderfeuerwehren; 84 in den Jugendfeuerwehren und 55 Mitglieder in den fünf Ehren- und Altersabteilungen. Zirka 1.638 Mitglieder zählen die Feuerwehrvereine insgesamt. Im Berichtsjahr rückten die Stadtteil-Wehren 345 aus, davon waren 246 tatsächliche Einsätze. Das entspricht einen Anstieg um 23 Einsätzen. Das Gros (189) erfolgte in Eltville, gefolgt von Erbach. 115 Mal wurden die Feuerwehren zu Bränden gerufen, 123 Mal zu Hilfeleistungen. Seit 2015 haben sich die Einsätze der Wehren verringert. In den ersten Monaten des Jahres 2019 musste 49 Mal ausgerückt werden.

Fort- und Weiterbildung sind in den Feuerwehren ein großes Thema. 105 Personen nahmen 2018 an Lehrgängen und Seminaren an der Landesfeuerwehrschule und auf Kreisebene teil. 78 Teilnehmer haben an Lehrgängen und Seminaren auf Kreisebene teilgenommen, berichtet Korn. Der Stadtbrandinspektor leistet 327 Stunden im Jahr (6,2 Stunden pro Woche) an Feuerwehrarbeit ohne Einsätze. Eltville mit den Stadtteilen verfügt über 28 Einsatzfahrzeuge. 2018 wurden in die Feuerwehren 316.000 Euro investiert – für Anschaffungen und Ersatzbeschaffungen. Von den Feuerwehr-Vereinen gab es Zuschüsse in Höhe von 7.000 Euro.

Nach dem Bericht ging es zu den Beförderungen, Ehrungen standen krankheitsbedingt nicht an.

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