Soziales Füreinander und persönliche Balance

Soziales Füreinander und persönliche Balance
Zum internationalen Frauenfrühstück gab es Rosen, Tee und Kaffee aus fairem Handel

Grußworte zum Weltfrauentag: Patrick Kunkel, Bettina Behrens, Daniela Dust und Marlies Erler (von rechts, stehend).

Eltville. (chk) – „Sie alle sind Frauen, die mitten im Leben stehen, in unterschiedlichen Lebensphasen und mit verschiedensten entscheidenden persönlichen Erfahrungen“, wandte sich Daniela Dust, Leiterin des Mehrgenerationenhauses, an die Gäste, die am Weltfrauentag die Einladung zum internationalen Frühstück angenommen hatten. „Sie meistern viele Anforderungen – Sie erziehen und entscheiden, Sie arbeiten und umsorgen, Sie verdienen und pflegen, und oft tun Sie alle diese Dinge gleichzeitig.“

Sie wolle am Frauentag deshalb daran erinnern, die eigene körperliche und seelische Gesundheit neben den Anforderungen aus Beruf und Familie nicht aus dem Blick zu verlieren. Dies sei auch im Sinne des Mottos der Vereinten Nationen zum Weltfrauentag 2019: „Balance for better.“ Im Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus sei dafür der Begriff „Soziales Füreinander“ geprägt worden, der sich auch in den Angeboten für gesunde Ernährung, Stressprävention, Bildung und Beratung niederschlage. „Danke, dass Sie unserer Familienstadt Eltville am Rhein mit Ihrem Tun im Alltäglichen und im Besonderen einen sozialen und menschenfreundlichen Charakter geben“, schloss Daniela Dust ihr Grußwort.“

Zuvor fand Bürgermeister Patrick Kunkel freundliche und respektvolle Worte für die Frauen aller Generationen und verschiedener Nationalitäten und hob in seinem Grußwort die Bedeutung des Internationalen Frauentags für die Gesellschaft hervor. „Und eigentlich sind auch die 364 anderen Tage Frauentage“, betonte er. Bettina Behrens, die in ihrer Funktion als Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt gemeinsam mit Daniela Dust eingeladen hatte, erinnerte an die Geschichte des Weltfrauentags, für den sich 1911 erstmals Millionen Frauen auf der Straße versammelten, um das aktive und passive Wahlrecht für Frauen zu fordern. Seit 1922 wird der Tag international am 8. März begangen. Bettina Behrens begrüßte einige Integrationslotsinnen und dankte allen haupt- und ehrenamtlichen Mitwirkenden für ihre Unterstützung beim internationalen Frauenfrühstück und allen, die als Gäste kulinarische Köstlichkeiten – Pikantes und Süßes – dazu beigetragen hatten.

Ein reger Austausch entspann sich später an den Tischen zwischen den Frauen, von denen viele eine Verbindung zum Mehrgenerationenhaus haben, sei es als Teilnehmerin an offenen Treffs, am Völkercafé oder an Kursen und Seminaren. Auch einige Kursleiterinnen waren darunter, wie Marlies Erler, die Kreativkurse leitet, sich um Deko und vieles mehr kümmert und außerdem Initiatorin und Projektleiterin für den Kulturbus ist. „Es ist einfach toll, was in Eltville angeboten wird“, äußerte eine Besucherin aus Rüdesheim.

Zum „Abschied“ erhielt jede Frau eine Rose zum Weltfrauentag. Und die Rose trug – ebenso wie Kaffee und Tee zum Frühstück – das Fairtade-Siegel, wie es sich für eine Fairtrade-Stadt gehört.

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