CMC-Narrenbrunnen wird gefördert
Verein stellt Gemeinschaftssinn im Ortsteil Marienthal in den Mittelpunkt

Petra Müller-Klepper übergab den Förderungsbescheid an den CMC-Vorsitzenden ThorstenSandtner.

Geisenheim. (mg) – In seiner 44-jährigen Geschichte beweist der Club Marienthaler Carnevalisten (CMC), dass er seit jeher mehr im Sinn hat, als Fastnacht. Das vielfältige Engagement im Geisenheimer Stadtteil Marienthal wurde nun durch eine finanzielle Zuwendung aus Anlass des närrischen Jubiläums gefördert.

Am vergangenen Freitag überbrachte Petra Müller-Klepper, Staatssekretärin im hessischen Sozialministerium einen Förderbescheid für den geplanten Narrenbrunnen vorm Clubheim, der als Ruhepunkt allen Marienthaler zur Verfügung stehen und damit auch ein kommunikativer Bestandteil des Ortslebens werden soll.

Müller-Klepper betonte bei der Übergabe des Bescheids an den Vereinsvorsitzenden Thorsten Sandtner, dass der CMC seit 44 Jahren ein fester Bestandteil in der Geisenheimer und ein besonderes Glanzlicht in der Rheingauer Fastnacht sei, was sie selbst als Stammgast der Marienthaler Kappensitzungen bezeugen könne.

Bei der Gelegenheit holte sie die Gratulation an den Verein nach, an dessen akademischer Jubiläumsfeier sie nicht anwesend sein konnte.

Der CMC sei darüber hinaus ein wichtiger Baustein in der sozialen Infrastruktur durch sein vielfältiges soziales Engagement auf vielen Gebieten. Dabei stehe der Zusammenhalt der Bürger und ein lebendiges Gemeinschaftsleben im Vordergrund, seit 1967 der erste Martinszug durch den Ort organisiert wurde und 1968 die erste Närrische Bürgerversammlung den Anstoß für die Fastnachtsaktivitäten gab.

Jugend-Discos, Maikerb und Seniorenfeiern lebten vom ehrenamtlichen Engagement der CMC-Aktiven, wie auch ganz Hessen von den Menschen profitiere, die mehr tun, als sie müssten und sich unentgeltlich engagierten.

Die Keimzelle dieses Engagements sei das Clubheim als ein Ort der Gemeinschaft, der Begegnung. Hier sei Treffpunkt für den Verein, aber auch darüber hinaus, für die gesamte Dorfgemeinschaft geschaffen worden, wie das „Dorf-Café“ verdeutliche.

Vor dem, was hier in Eigenarbeit geleistet wurde, ziehe sie den Hut, so Müller-Klepper.

Der Vorplatz soll als Ort der Begegnung offen stehen. Deshalb wird das Projekt „Erneuerung des Eingangs- und Außenbereichs“ nun gekrönt: mit einem Narrenbrunnen. Er wird das ganze Jahr über an die fünfte Jahreszeit erinnern, wo sich jung und alt treffen und austauschen können.

Damit werde das Dorfleben noch aktiver, vielseitiger, schöner. Damit dies gelingt, überbrachte Müller-Klepper als Geschenk zum 44-jährigen Jubiläum einem Bewilligungsbescheid des Landes Hessen über 3.000 Euro für die Gestaltung dieses Vorplatzes mit Brunnen.

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