Zehn Jahre Hochschule

Müller-Klepper: Vom Experiment zur Erfolgsgeschichte

Die Hochschule Geisenheim University kann 2023 ihren ersten runden Geburtstag begehen. "Vor genau zehn Jahren – am 15. Januar 2013 – hat der damalige Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier die Gründungsurkunde für die Hochschule vor Ort überreicht. Sie wurde offiziell aus der Taufe gehoben. Es begann eine neue Ära in der großen Tradition des 150-jährigen Lehr- und Forschungsstandorts Geisenheim, der gesichert und zugleich aufgewertet wurde", erinnert die Landtagsabgeordnete Petra Müller-Klepper an das historische Ereignis und gratuliert zum Jubiläum.

Hochschule, Stadt, Region und Land haben nach Ansicht der CDU-Politikerin allen Grund zur Freude und stolz zu sein. Man könne mit Zuversicht ins nächste Jahrzehnt gehen. "Was vor zehn Jahren mit einer mutigen Entscheidung auf den Weg gebracht wurde, wird dank des außergewöhnlichen Engagements der Verantwortlichen vor Ort und der Flankierung durch das Land zu einer Erfolgsgeschichte." Die innovative Chance und der Vertrauensvorschuss des Landes werde seit einer Dekade vom Team um Präsident Prof. Schultz mit Verantwortungsbewusstsein, Leidenschaft und Kreativität großartig genutzt.

Die Gründung habe eine rasante Entwicklung und atemberaubende Dynamik ausgelöst. "Hier wird eine Herkulesaufgabe geschultert. Die Hochschule steigert seit ihrer Gründung kontinuierlich die Zahl der Studierenden und Studiengänge. Parallel erfolgt die Neugestaltung des Campus. Die Standortsicherung ist hervorragend gelungen. Jetzt läuft der umfassende Ausbau auf vollen Touren", lobte Petra Müller-Klepper.

Die Hochschule wachse in der Breite und erobere Neuland – in der klassischen Lehre und Forschung, der berufsbegleitenden Ausbildung und Weiterbildung, Internationalisierung und regionalen Vernetzung, dem E-Learning, den Pre-Study- und Integrations-Aktivitäten. Der ehrgeizige inhaltliche und organisatorische Ausbau korrespondiere mit dem räumlichen. Es werde mit Hochdruck an vielen Baustellen im wahrsten und übertragenen Sinn des Wortes gearbeitet.

Die Hochschule habe national und international ihre herausragende Reputation geschärft – insbesondere als führendes Zentrum für nachhaltigen Weinbau. Die Entwicklung werde politisch optimal begleitet und unterstützt, so Müller-Klepper. Der neue Hochschulpakt 2021-2025 bedeute für Geisenheim so viel Geld wie noch nie, das planbar und verlässlich zur Verfügung stehe. Für die bauliche Entwicklung seien die zunächst bewilligten 75 Millionen Euro um weitere 30 Millionen Euro aus dem neuen Bauprogramm Heureka III aufgestockt worden.



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