Zielgruppen aktiv ansprechen

Zielgruppen aktiv ansprechen

Facebook, Instagram & Co. für besseren Absatz nutzen/ 3. Rheingauer Handelsforum

Bürgermeister und Wirtschaftsförderer von Eltville, Geisenheim und Oestrich-Winkel .

Geisenheim. (jh) – Welche Möglichkeiten sich für Geschäftsleute durch soziale Medien Nutzung wie Facebook, Instragram & Co eröffnen, darüber berichtete Bruno Schulz von der Bad Kreuznacher Agentur „Schulz & Tebbe“ in einem Impulsvortrag. Gehalten hat er diesen im Domzentrum vor einer großen Zahl Geschäftsleuten, Händler und Dienstleister aus den verschiedenen Bereichen im Rahmen des Rheingauer Handelsforums.

Der große Andrang zum 3. Rheingauer Handelsforum machte es notwendig, den Veranstaltungsort kurzfristig zu wechseln: Von der Waasch’en Fabrik in das Domzentrum.

Staunen bei den Gästen, als Bruno Schulz ausführt, dass jedes Individuum 8.000 bis 10.000 Markenkontakte täglich habe. 70 Prozent der Bevölkerung seien täglich online. In der Regel sind die Nutzer zweieinhalb Stunden täglich auf Facebook (von den 32 Millionen Nutzern sind 27 Millionen über das Smartphone) unterwegs. Dazu kämen noch einmal 20 Millionen Nutzer, die sich auf Instagram bewegen. Eine enorme Anzahl, die man über diese beiden sozialen Medien erreichen kann.

Diese Zahlen beeindrucken, sind jedoch für die wenigsten Gäste des Forums relevant. Darum hat Bruno Schulz das Social-Media-Verhalten in Geisenheim einmal unter die Lupe genommen. Er bezieht sich auf eine Einwohnerzahl von 11.500. In Geisenheim seien 6.400 Facebook-Nutzer zu finden (davon 5.100 meist mobil) und 3.900 User bei Instagram. Da der Deutsche weniger als 800 Meter zu Fuß ginge, müssten sich die Geschäftsleute neu orientieren, um die Aufmerksamkeit ihres Geschäftes und ihres Geschäftsfeldes bei den potentiellen Kunden zu wecken. Er spricht von 2.500 Kontakten, die ein Unternehmen in einem Umkreis von zwei Kilometern erreichen könnte. Aktive Zielgruppenansprache ist da ein Zauberwort. Es gelte, die Botschaft in das Unterbewusstsein nach dem Motto „steter Tropfen höhlt den Stein“ zu bringen. Der Markt sei heute ein Impulsmarkt – dass bedeutet, die Kunden entschieden aus dem Bauch heraus, spontan. Wer heute eine Internetseite habe, müsse dafür sorgen, dass diese „aktiv für ihn arbeite“. „Wer ihre Seite besucht, interessiert sich für ihre Produkte“. Der Besucher darf nicht verloren gehen, wenn man mal nicht am Rechner sei. Der Interessent muss „geortet“ werden. Stichwort: Facebook-Pixel. Aber Achtung: Datenschutz beachten- so der Referent.

Über ihre Erfahrungen berichten anschließend Tanja Werle, die seit vier Jahren ihren Blog „Rheingauprinzessin“ betreibt und Kate Schön mit ihrem Fashion-Blog „Hessisch4fashion“. Beide Bloggerinnen haben sich das Ziel gesetzt, den Rheingau mit all seinen Facetten den Menschen näherzubringen. Sie gaben den Zuhörern den Rat, aus der Vergleichbarkeit auszubrechen und das Alleinstellungsmerkmal herauszuarbeiten. Damit könnten der stationäre Handel und lokale Dienstleister von den Sozialen Medien wirklich profitieren.

Das „Rheingauer Handelsforum“ ist ein Format , das Wirtschaftsförderer und die Gewerbevereine der Städte Eltville, Oestrich-Winkel und Geisenheim entwickelt haben. Ziel ist es, den gesamten Rheingau einzubinden, um Synergieeffekte zu generieren.

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