„Wir sind auf den Neustart gut vorbereitet“

„Wir sind auf den Neustart gut vorbereitet“

Jochen Klein ist seit 1. April neuer Leiter der Kindertagesstätte „Hickelhäusje“

Jochen Klein ist seit Anfang April neuer Leiter der Kindertagesstätte „Hickelhäusje“.

Kiedrich. (mh) – Jochen Klein ist seit dem 1. April neuer Leiter der gemeindeeigenen Kindertagesstätte „Hickelhäusje“. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Der gebürtige Saarländer wohnt seit sieben Jahren im gotischen Weindorf nachdem er vor 13 Jahren in den Rheingau kam.

Seine berufliche Ausbildung hat Klein nach dem Abitur mit dem Zertifikat „Staatlich anerkannter Erzieher“ abgeschlossen.

Bereits kurz nach seiner Anstellung in einer Kindertagesstätte in der evangelischen Kirchengemeinde Saarbrücken sei ihm die stellvertretende Leitung dieser Einrichtung und damit auch große Verantwortung übertragen worden. Neben der Betreuung von Kindern habe es sich dabei insbesondere konzeptionellen Themen gewidmet. Darunter auch die Erarbeitung eines neuen Konzepts für Krippe und Gruppen von zwei bis sechs Jahren.

„Um neue Herausforderungen zu suchen bin ich, erklärt der 38-Jährige, im Jahr 2005 nach Hessen gewechselt. Zum Wechsel über die Landesgrenzen sei er von ehemaligen Kollegen ermuntert worden, „was ich nicht bereut habe“.

In Oestrich-Winkel angekommen, hat Klein zunächst als Krankheitsvertretung in der städtischen Kindertagesstätte „Im Pflaumenköpfchen“ gearbeitet. Bereits nach einen dreiviertel Jahr wechselte er in den Sankt Vincenzstift Aulhausen gGmbH, „um eine andere Sparte der Erziehungsarbeit von Kindern und Jugendlichen kennenzulernen“, so seine Begründung. In den folgenden 12 Jahren habe er das ganze Spektrum der Erziehung der in dieser Einrichtung untergebrachten jungen Menschen kennengelernt und dabei viele Erfahrungen gesammelt.

Die auch mit Blick auf die Vorbereitung der Kinder auf das Leben gute Infrastruktur in Kiedrich habe ihn dazu bewogen, mit seiner Familie in das gotische Weindorf umzuziehen. Da seine Tochter das „Hickelhäusje“ besuchte, sei er in den Elternbeirat eingetreten. Das habe ihm Gelegenheit gegeben, diese Einrichtung näher kennenzulernen. Auf Bitten der Mitarbeiter habe er sich auf die öffentliche Ausschreibung der Gemeinde des Leiters der Kindertagesstätte „Hickelhäusje“ erfolgreich beworben.

Als dann „Corona“ kam, so Klein, habe er mit seinem Team nicht nur ein Konzept zur Sicherheit der Kolleginnen und Kollegen sondern auch anhand der aktuellen Verordnungen für die zu leistende Notbetreuung (Krippe bis Vorschulkinder) erstellt.

Die Eltern der Kinder, die gegenwärtig zuhause betreut werden müssen erhalten, erklärt er, seit dem 18. März in regelmäßigen Abständen von seinem Team erarbeitete Unterhaltungsvideos, Lehrvideos und auch Kurse „zu denen wir zahlreiche positive Rückmeldungen erhalten haben“.

Seit den Empfehlungen der Politik vor wenigen Tagen zu einem langsamen Neustart haben wir damit begonnen, betont Klein, verschiedene Modelle zu entwickeln. Dabei gehe es zunächst um die Betreuung der Vorschulkinder, „bei der wir in engem Kontakt mit Petra Kelm-Kühne, Rektorin der John-Sutton-Schule sowie mit dem Jugendamt des Rheingau-Taunus-Kreises stehen“. Damit sei das „Hickelhäusje“ gut auf einen Neustart vorbereitet.

In Erwartung der diesbezüglichen Verordnung des Landes Hessen habe man auch bereits damit begonnen, entsprechende Vorkehrungen für ein Sicherheitssystem und die Einhaltung der Hygienemaßnahmen zu treffen. Die Kolleginnen, die sich nicht in der Notbetreuung befinden, haben im Home Office und über Skype-Konferenzen die verschieden Themen erarbeitet.

„Unsere Zielsetzung ist es“, wirft Klein einen Blick in die nahe Zukunft, „die QM – Zertifizierung unserer Kindertagesstätte“. Ob der vorgesehene Zeitplan von zwei Jahren wegen der Corona-Pandemie eingehalten werden könne, sei jedoch fraglich. Die Arbeiten zur Qualitätssicherung liefen jedoch weiter.

Der Corona-Virus sei auch der Grund, „dass wir momentan keine neuen Kinder in unsere Einrichtung aufnehmen können, „sagt Klein und weist darauf hin, „dass die Eltern dafür großes Verständnis signalisiert haben“.

Forcieren will Klein auch die Öffentlichkeitsarbeit zugunsten des „Hickelhäusje“ mit dem Ziel, mehr Transparenz über die darin geleistete Arbeit zu schaffen. Obwohl die Einrichtung seit drei Jahren einen „Kindergartenhund“ habe, sei dies jedoch nicht allgemein bekannt. Dies treffe auch für vielerlei Aktionen der Wald- und Hausgruppen zu, „die wir in Zukunft wieder verstärkt öffentlich machen wollen“.

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