Die Straßen in Kiedrich erstrahlen in neuem Licht
Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf energieeffiziente LED-Leuchten wird fortgesetzt

Bürgermeister Winfried Steinmacher ließ sich im einem Steiger in luftige „Lampen“-Höhe tragen.

Kiedrich. (mh) – Wie in vielen anderen Kommunen des Rheingau-Taunus-Kreises rüstet die Süwag-Netztochter Syna GmbH im Auftrag der Gemeinde die inzwischen veralteten Quecksilber- oder Halogendampflampen im gotischen Weindorf auf energiesparende LEDs um.

Die moderne Beleuchtungstechnik strahlt Wohnstraßen und Fußwege präziser aus und schont, wie Bernd Vergin, Regionaler Standortleiter betonte, sowohl die Umwelt als auch den kommunalen Haushalt.

Die LED-Technik bewirke zudem aufgrund der besseren Lichtqualität eine gleichmäßigere Ausleuchtung und führe daher zu einer Steigerung der Beleuchtungsqualität und mehr Sicherheit auf den Straßen. Um die gewohnte Nachtabsenkung zu erreichen, seien die LED-Lampenköpfe bis zu 50 Prozent dimmbar.

Insgesamt sind, wie Bürgermeister Winfried Steinmacher vorrechnete, innerhalb des Gemeindegebiets 523 Straßenleuchten vorhanden. Im Zuge der zuletzt erschlossenen Baugebiete „Misch- und Gewerbegebiet II u. III“ an der Eltviller Straße, „Winfried-Steinmacher-Sportanlage“ und „Alter Sportplatz“ seien bereits 80 Straßenbeleuchtungsmasten mit der energiesparenden LED-Technik ausgerüstet worden.

Nun werden, so Steinmacher, im Rahmen einer Teilmodernisierung weitere 280 Straßenleuchten mit einem LED-Lampenkopf ausgestattet. Rahmen der Montagearbeiten bis Ende März 2018 könne es zu eingeschalteter Straßenbeleuchtung bei Tageslicht kommen. Die Umrüstung der restlichen 160 Lichtpunkte soll voraussichtlich im kommenden Jahr erfolgen.

Die Umstellung auf LED stelle einen weiteren großen Schritt zur Erreichung der Klimaschutzziele dar, denn die Einsparung der Co²-Emissionen und des Stromverbrauchs liege bei 70 Prozent. Da Klimaschutz in Kiedrich großgeschrieben werde freue er sich, „dass wir mit den neuen LED-Leuchten auch unseren ökologischen Fußabdruck verbessern können“.

Die Finanzierung der Modernisierungsmaßnahme mit Gesamtkosten in Höhe von cirka 145.000 Euro werde über das Kommunale Investitionsprogramm des Bundes und des Landes Hessen getragen, das im September 2015 durch den hessischen Finanzminister vorgestellt wurde. Die Gemeinde Kiedrich könne für diese infrastrukturelle Maßnahme 143.924 Euro aus diesem Programm abrufen.

Durch die Reduzierung des Stromverbrauchs ergeben sich, so Steinmacher abschließend, Einsparungen im Ergebnishaushalt der Gemeinde Kiedrich pro Jahr in Höhe von cirka 15.000,- Euro. Somit werde sich diese Investition voraussichtlich nach knapp 10 Jahren amortisiert haben.

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