Weingut des Jahres im Eichelmann

Weingut Robert Weil für die beste edelsüße Kollektion ausgezeichnet

Verleger Gerhard Eichelmann und Winzer Wilhelm Weil.

Kiedrich. – „Wieder ein toller Jahrgang für das Kiedricher Weingut.“ Dies bescheinigen die Kritiker Wilhelm Weil und seinem Team, bescheinigen ihm, dass ein Highlight auf das andere folgt.

Mit edelsüßen Weinen hat Wilhelm Weil dem Weingut in den 90er Jahren zu weltweitem Renommee verholfen. Fast in jedem Jahr wird eine Vielzahl an edelsüßen Rieslingen bis hin zur Trockenbeerenauslese erzeugt, aus dem Gräfenberg, aber auch aus dem Turmberg. Weine für die „gefühlte Ewigkeit“, wie es im Eichelmann heißt.

Auch Kabinett und Spätlesen begeistern die Kritiker im Jahrgang 2019, so dass die Auszeichnung als Weingut des Jahres die logische Konsequenz ist.

Das im 19. Jahrhundert gegründete Weingut wird seit 1987 in vierter Generation von Wilhelm Weil geführt. Seither wurde in Keller und Weinberge investiert. 2015 wurde die mitten in Kiedrich gelegene Kellerei erweitert und modernisiert. Die Weinberge liegen in Kiedrich, wo Wilhelm Weil sich in den letzten Jahren verstärkt in den „Berglagen“ engagiert.

Das Weingut besitzt seit langem den größten Teil des Kiedricher Gräfenberg, der Paradelage des Betriebes. Der Kiedricher Turmberg gehört dem Weingut im Alleinbesitz und seit 2007 führt man auch einen Lagenwein aus dem Klosterberg im Portfolio. In diesen Berglagen reifen die Weine sehr lange am Stock, sie werden meist drei bis vier Wochen später geerntet als in den direkt am Rhein gelegenen flacheren Lagen. Ein eindeutiger Vorteil in Zeiten des Klimawandels. Das Weingut baut ausschließlich Riesling an.

Der Eichelmann, das Standardwerk für deutschen Wein, stellt in der 21. Ausgabe 965 deutsche Weingüter und 11.000 Weine aus den 13 deutschen Weinbauregionen vor.

Weitere Preisträger in diesem Jahr sind Paul Fürst, Bürgstadt (Franken), der den Ehrenpreis für sein Lebenswerk erhielt. Für die beste Weißweinkollektion wurde das Weingut Dreissigacker in Bechtheim (Rheinhessen) ausgezeichnet, für die beste Rotweinkollektion das Weingut Rings in Freinsheim (Pfalz). Die beste Sekt-Kollektion bescheinigt der Eichelmann dem Sekthaus Burkhardt Schür in Bürgstadt (Franken). Zum Aufsteiger des Jahres wurde Peter Wagner aus Oberrotweil (Baden) gekürt. Die Entdeckung des Jahres ist das Weingut Hornstein am See Nonnenhorn (Württemberg). Der Klassiker des Jahres ist der Felseneck Bockenau Riesling GG vom Weingut Schäfer-Fröhlich in Bockenau (Nahe).

Der Aufbau des Buches

Die Bestandsaufnahme der besten deutschen Weinerzeuger und ihrer Weine ist alphabetisch geordnet und bietet eine Vielzahl an Informationen: Adressen inklusive E-Mail und Homepage, Inhaber, Rebfläche, Besuchszeiten, eventuell Gutsausschank, dazu ein Kurzporträt der Erzeuger und ihres Programms.

Die Weine werden nach dem international üblichen 100-Punkte-System bewertet, das der Autor mit seiner Zeitschrift Mondo in Deutschland eingeführt hat. Zu jedem Wein ist der Preis angegeben. Weine mit besonders gutem Preis-Leistungs-Verhältnis sind hervorgehoben. Jedes Weingut wird für seine Gesamtleistung mit einem bis fünf Sterne eingestuft. Wichtig für den Verbraucher ist, dass dabei nicht nur Spitzenerzeugnisse vorgestellt und zur Betriebsbewertung herangezogen werden, sondern alle Weine, auch die Einstiegsqualitäten.

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