Ein Auto für ein Jahr und ein Tablet

Florian Kühn bekam Auszeichnung als innungsbester Maurergeselle und Bester aller Innungen

Florian Kühn vom Bauunternehmen Josef Kühn bekam hohe Auszeichnungen und den Preis als innungsbester Maurergeselle und Bester aller Innungen in der Region.

Oestrich. (sf) – Eine Urkunde, ein Auto für ein ganzes Jahr und ein Tablet durfte Florian Kühn aus Oestrich für seine erstklassigen Leistungen bei der Gesellenprüfung zum Maurer entgegennehmen. Denn der 21-Jährige hat mit seinen Prüfungen und seinem Gesellenstück, einer Dachmauer mit Kamin, nicht nur den 1. Platz seiner eigenen Innung erreicht, er wurde auch Innungsbester aller Innungen in der Region Wiesbaden, Rheingau und Taunus und bekam deshalb auch lukrative Prämien.

 

Über diesen Erfolg freut sich nicht nur der Oestricher, der sich auch ehrenamtlich als Feuerwehrmann engagiert, auch seine Eltern sind zu Recht stolz auf den Sohn und freuen sich, dass mit Florian einer der vier Söhne in die Fußstapfen seines Vaters tritt und im elterlichen Traditions-Baugeschäft mitarbeitet.

Florian Kühn erblickte am 26. Juni 1999 das Licht der Welt. Nach der Grundschule und dem Abitur an der Sankt Ursula Schule entschied er sich für das Baugeschäft und begann eine Ausbildung beim Bauunternehmen Brömer und Söhne in Wiesbaden. Die verkürzte Lehre beendete er jetzt nach zweieinhalb Jahren mit der Gesellenprüfung und hängte direkt die Meisterschule dran: Seit einigen Monaten besucht Florian ganztags die Meisterschule in Wetzlar und wird, wenn alles gut geht und die Corona-Einschränkungen es zulassen, im April schon seine Meisterprüfung ablegen. Damit aber noch lange nicht genug, plant der junge Mann nach dem Meisterbrief noch die Weiterbildung zum Betriebswirt des Handwerks. Schließlich will er mit in das alteingesessene Familienunternehmen einsteigen, das seine Vorväter bereits 1896 gegründet haben. Mit zur Zeit 17 Mitarbeitern führt der Betrieb Arbeiten im Hochbaubereich, insbesondere Maurer-, Beton-, Stahlbeton und Pflasterarbeiten sowie Gerüstbau aller Art aus. „Doch heutzutage reicht eine Maurerausbildung nicht, wenn man ein Baugeschäft leiten will, gerade die betriebswirtschaftlichen Belange nehmen immer mehr zu“, weiß auch Florians Mutter nur zu gut.

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