Grünen-Fraktion konstituiert

Ingrid Reichbauer zur Fraktionsvorsitzenden gewählt

Ingrid Reichbauer (Mitte) führt die neukonstituierte Fraktion der Grünen im Oestrich-Winkeler Stadtparlament.

Zu ihrer konstituierenden Fraktionssitzung nach der Kommunalwahl trafen sich, unter Einhaltung aller Corona-Vorgaben, die sechs gewählten Stadtverordneten der Liste Bündnis 90 / Die Grünen. Der Fraktion gehören Klaus Bleuel, Ingrid Reichbauer, Marika Prasser-Strith, Ulrike Franzki, Dieter Möller und Elisabeth Uebe an.

Klaus Bleuel hatte als Parteivorsitzender zur konstituierenden Sitzung eingeladen. Er zeigte sich über das Wahlergebnis sehr erfreut und sieht es als gute Ausgangsbasis für die Umsetzung "grüner Ziele" in der neuen Wahlperiode.

Schwerpunktthema in der ersten Fraktionssitzung war die Wahl des Fraktionsvorsitzes und der Stellvertretung um als Fraktion handlungsfähig zu sein. Einstimmig wurden Ingrid Reichbauer zur Fraktionsvorsitzenden und Marika Prasser-Strith zur Stellvertreterin gewählt. Marika Prasser-Strith soll die Fraktion als stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin vertreten.

Klaus Bleuel bedankte sich bei Marika Prasser-Strith für ihre hervorragende Arbeit als Fraktionsvorsitzende und die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Dem schloss sich Ingrid Reichbauer an. Sie zeigte sich über die einstimmige Wahl erfreut und bedankte sich für das ihr entgegengebrachte Vertrauen.

Als Ziel nannte Reichbauer die Umsetzung "grüner Programmatik" in der nächsten Wahlperiode. Insbesondere nachhaltige Stadtentwicklung, Klimaschutz- und Energiewende, die Förderung der Nahmobilität für Radfahrer und Fußgänger. Ein weiterer Schwerpunkt wird im Bereich Biodiversität und Naturschutz liegen. Zentral ist auch das Zusammenleben in Oestrich-Winkel sozialer und gerechter zu gestalten. Stichworte hier sind: Umsetzung des Ziels der kinderfreundlichen Kommune, Familienpolitik und der Einsatz für eine geschlechtergerechte Gesellschaft.

Es gibt eine ganze Reihe von konkreten Ideen und Initiativen, die von der Fraktion in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht werden solle.

CDU und FDP haben in der Stadtverordnetenversammlung keine Mehrheit mehr. Die Grünen gehen deshalb davon aus, dass "die Zeit der Blockade der letzten Wahlperiode" vorbei ist. Sie erwarten eine inhaltliche und sachliche Auseinandersetzung und Diskussion der eingebrachten Anträge.

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