Laster rammte Stein

Freiwillige Feuerwehr musste 250 Liter Diesel aufnehmen

Bei dem Unfall riss ein Begrenzungsstein den Dieseltank des Lastwagens auf und Kraftstoff lief aus.

Zu einem ungewöhnlichen Einsatz wurde die Freiwillige Feuerwehr Winkel am vergangenen Freitag auf das Gelände des REWE Supermarktes gerufen. Ein Lebensmitteltransporter hatte auf dem Ausfahrtsweg in Höhe des Getränkemarktes einen riesigen Stein in einem Pflanzfeld übersehen und ihn seitlich gerammt. Bei dem Unfall riss der Begrenzungsstein den Dieseltank des Lkw am unteren Rand auf und der Kraftstoff lief aus. Der Fahrer alarmierte sofort die Feuerwehr und hatte bis zu deren Eintreffen bereits knapp drei Eimer des Kraftstoffs selbst aufgefangen. Die Feuerwehr begann unmittelbar, den weiter auslaufenden Kraftstoff mittels Mulden aufzufangen und in zwei große Auffangbehälter zu füllen. Die Straße unter dem Dieseltank wurde auf einer Fläche von sechs Quadratmetern mit Ölbindemittel abgestreut. Für alle Fälle wurde der Brandschutz mittels Feuerlöscher und einem C-Rohr sichergestellt. Insgesamt hatte die Feuerwehr rund 250 Liter Diesel aufgenommen.

Während des Einsatzes musste die Ausfahrt größtenteils gesperrt werden, doch man fand eine Lösung für die Supermarktkunden: Die Pkw konnten das Gelände über ein Nachbargrundstück verlassen, wo dessen Besitzer die Zufahrtsschranke geöffnet hatte. Allerdings konnten größere Fahrzeuge diesen Weg nicht nutzen und mussten sich gedulden, da die Zufahrt von der B42 zum Lebensmittelmarkt über eine Einbahnstraße führt. Die Unfallbergung dauerte lange. Zunächst musste ein weiterer Lkw der Transportfirma aus Altenstadt vor Ort kommen, um die Waren von dem beschädigten Fahrzeug aufzunehmen. Danach konnte ein Abschleppunternehmen das beschädigte Fahrzeug für den Abtransport vorbereiten. Somit dauerte der Einsatz fast drei Stunden.

Der stellvertretende Stadtbrandinspektor Ingo Platz hatte noch vor Ort telefonisch Rücksprache mit der Unteren Wasserbehörde des Rheingau-Taunus-Kreises gehalten und bekam die Order, dass weitere Maßnahmen nicht notwendig seien. Die Ordnungspolizei der Stadt Oestrich-Winkel unterstützte den Einsatz. Wie hoch der Sachschaden ist, muss noch ermittelt werden.

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