ONKeL fISCH blickt zurück

ONKeL fISCH blickt zurück
Adrian Engels und Markus Riedinger servierten einen satirischen Jahresrückblick

Adrian Engels und Markus Riedinger servierten einen satirischen Jahresrückblick.

Winkel. (sf) – Ihre Spiellust war förmlich greifbar: Mit riesigem Spaß servierte das bekannte Satiriker-Duo „ONKeL fISCH“ alias Adrian Engels und Markus Riedinger vergangenen Samstag in der Brentanoscheune mit großer Spiellust einen satirischen Jahresrückblick mit dem Wichtigsten – äh nein- dem Witzigsten aus 2018. Treue SWR 3-Hörer kennen auch den gleichnamigen, kultigen Wochenrückblick mit dem Satiriker-Duo „ONKeL fISCH“ gut und viele echte Fans waren am Samstag zu dem Bühnenprogramm der beiden Radio-Satiriker nach Winkel gekommen.

Denn diesmal gingen die charmanten „fiSCHe“ Adrian Engels und Markus Riedinger in die Vollen und nahmen sich ein ganzes Jahr zur Brust. Mit ihrer virtuosen Mischung aus anspruchsvollen Inhalten, bissiger Analyse und hemmungsloser Komik wurde bei der Rheingauer Weinbühne das Jahr 2018 einfach auf links gedreht. Das Jahr, in dem die Pöbelei salonfähig und die Gräben immer tiefer wurden, ließen Adrian Engels und Markus Riedinger in ihren „Nach-Richten“ noch mal Revue passieren und das mit ganz viel intelligentem Wortwitz, spitzer Satire-Feder und vielen Wahrheiten humorvoll verpackt. Und gleichzeitig wurde die Satire real. Egal ob AfD, Erdogan oder Trump, alle bekamen ihr Fett weg. In der Zeit der vielen Jahresrückblicke war dieser so ganz anders, denn die beiden Bewegungsfanatiker von „ONKeL fISCH“ präsentierten 365 Tage in 90 atemlosen Minuten: Hier wurde nach Herzenslust gespottet, gelobt, geschimpft, gesungen und getanzt. Das alles aus den kreativen Köpfen zweier preisgekrönter und erfahrener „Meister der Kleinkunst“.

„Und weil wir von Mutter Natur mit einer Extraportion Energie und verrücktem Einfallsreichtum beschenkt wurden, können wir auch einfach nicht damit aufhören“, verrieten die beiden Humoristen – sehr zur Freude ihres begeisterten Publikums. Sie alle hatten diebischen Spaß an der „Abrechnung mit den Erkenntnissen des Jahres 2018, bei dem der Klimawandel nur die Spitze des Eisberges ist oder der Brexit wie ein englisch gebratenes Steak: „Eben mal kurz heiß gemacht und dafür echt zu teuer“. Da wurde zum Beispiel das Treffen zwischen dem amerikanischen Desaster-Präsidenten und dem nordkoreanischen Hipsterfrisurträger Kim Jong Un „ertanzt“. Auch der Dieselskandal, die Fußball-WM und der ewige Asylstreit zwischen der eisernen Kanzlerin und Horst Senilhofer auch im Zusammenhang mit den Ereignissen in Chemnitz fehlten nicht. Überhaupt sei die GroKo-Bildung ein Knaller: „Sagen wir so: 2017 war ein irrwitziges Jahr. Und man hätte nicht gedacht, dass 2018 das ganz locker toppt“.

Weitere Artikelbilder:

Noch keine Bewertungen vorhanden

Neueste Kommentare

Musik aus der Zeit des Hattenheimer Geigerkönigs
4 Wochen 3 Tage
Fachwerkhaus beschädigt
8 Wochen 1 Tag
Betrieb im Kindergarten Ranselberg geht weiter
27 Wochen 3 Tage
60 Menschen verlieren ihren Job
48 Wochen 3 Tage
Dem Opernsänger Peter Parsch zum Gedenken
1 Jahr 5 Wochen


X