3D-Röntgen mit reduzierter Strahlenbelastung
Neues Hightech-Gerät zur Diagnose von Rückenerkrankungen an der Asklepios Klinik

3D-Röntgen hält mittels neuem Hightech-Gerät zur Diagnose von Rückenerkrankungen an der Asklepios Paulinen Klinik Einzug.

Rheingau. (mg) – Als erste Klinik in Wiesbaden setzt die Asklepios Paulinen Klinik (APK) mit EOS ein innovatives Röntgensystem ein, das 3D-Ganzkörperaufnahmen des Skeletts im Stehen oder Sitzen ermöglicht. Dabei nimmt das EOS-System gleichzeitig Bilder von vorne und von der Seite bei deutlich geringerer Strahlenbelastung für den Patienten auf. So entstehen detailreiche Aufnahmen, die als Grundlage für ein 3D-Modell der Wirbelsäule dienen.

Zum 1. November hat Prof. Dr.

Thomas Niemeyer als Chefarzt die Leitung der neuen Abteilung Wirbelsäulenchirurgie / Skoliosezentrum an der Wiesbadener APK übernommen. Mit der Inbetriebnahme des EOS-Systems haben er und sein Team jetzt einen weiteren Schritt hin zum Aufbau des interdisziplinären „Centers of Excellence“ zur Diagnose und Therapie von Rückenerkrankungen getan. Das neue Gerät stellt einen großen Fortschritt in der Diagnostik, der anschließenden Therapieplanung sowie der Behandlungskontrolle von Fehlstellungen und Deformitäten des Haltungs- und Bewegungsapparates dar. „Das EOS-System ist ein weiterer Meilenstein in der strategischen Ausrichtung der APK. Wir sind alle sehr stolz darauf, dass damit der Gesundheitsstandort Wiesbaden wieder ein Stück attraktiver geworden ist,“ sagt Norman Westphal, Klinikleiter der APK.

Vorteile für den Patienten

Für den Patienten bietet die neue Untersuchungsmethode mit EOS viele Vorteile gegenüber den klassischen Röntgen-Systemen. Dank geringer Strahlenbelastung können auch mehrfach Aufnahmen gemacht werden, um den Heilungsverlauf zu kontrollieren und zu dokumentieren. Das neue Röntgen Gerät wird in Zusammenarbeit mit der radiologischen Praxis Radiomed und den Abteilungen für Wirbelsäulenchirurgie und der Orthopädie/Unfallchirurgie betrieben und ermöglicht Radiologen und Orthopäden, Ganzkörperaufnahmen des Skeletts zu erstellen. Die Untersuchung dauert rund 25 Sekunden und ist für den Patienten stressfrei. Die Bilder stehen den Patienten, den Radiologen und den Orthopäden in 2D und 3D Qualität sofort zur Therapie Planung zur Verfügung

Vorteile für die Ärzte

Das EOS-System liefert Aufnahmen in bisher nicht gekannter Qualität. Bei der Untersuchung entsteht ein zusammenhängendes digitales Bild ohne Verzerrungsfehler wie sie bei älteren Systemen vorkamen. Darüber hinaus kann jetzt die Haltung des Skeletts endlich auch in 3D dargestellt werden. So wird es dem behandelnden Arzt möglich, krankhafte Veränderungen der Wirbelsäule und der Beine in ihrer Gesamtheit zu sehen und die Therapie individuell darauf abzustellen. „Ich bin begeistert von dem neuen System, das uns ganz neue Diagnoseoptionen eröffnet. Mehr als 100 klinische Parameter aus der 3D-Wiedergabe erlauben eine Darstellung der Winkel- und Achsenverhältnisse der Wirbelsäule in bisher nicht gekannter Präzision. Speziell für Kinder in der Nachsorge ist die Micro-Dose-Option ein großer Vorteil. So können die Aufnahmen mit minimalster Strahlendosis bei hervorragender Bildqualität erstellt werden“, sagt Prof. Niemeyer.

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 5 (1 Bewertung)

Neueste Kommentare

60 Menschen verlieren ihren Job
19 Wochen 2 Tage
Dem Opernsänger Peter Parsch zum Gedenken
28 Wochen 6 Tage
Kathrin Palmen spielt jetzt im Hauptorchester
30 Wochen 1 Tag
Doro rockt – Rüdesheim schwitzt
47 Wochen 2 Tage
„Bunter Rheingau statt braune Suppe“
1 Jahr 4 Wochen


X