„Advent, Advent – Der Booster rennt“

An der Impfaktion im Oberwallufer Vereinshaus nahmen fast 200 Personen teil

Vor Betreten des Impfbereichs musste jeder eine Fiebermesser über sich ergehen lassen.

Das Oberwallufer Vereinshaus war am vierten Adventsonntag vom 10 bis 15:30 Uhr das Ziel von fast 200 Personen, die sich gegen Corona impfen lassen wollten. Der Großteil von diesen hatte sich dazu bereits im Vorfeld angemeldet. Gleichzeitig bestand die Möglichkeit, dass sich auch kurz Entschlossene dort impfen lassen konnten.

Um zu vermeiden, dass Impfwillige in langen Warteschlangen stehend sich bei den niedrigen Temperaturen eine Erkältung einfangen, hatte Dr. Julia Kleinhenz die Idee zu dieser Impfaktion. Um diese Aktion optimal zu organisieren, fand sie Unterstützer im Turn- und Sportverein Walluf.

Schnell wurde, wie sie berichtet, das Vereinshaus in Oberwalluf reserviert und ein Reservierungskalender online gestellt, in dem Impflinge sich anmelden und sich einen Termin geben lassen konnten. Mit den Klinikärztinnen Dr. Angelika Mutschler und Alexandra Kaestner gewann sie zwei Kolleginnen, die bei der Impfaktion halfen. Dabei sorgte die frisch examinierte Sanitäterin Lara Tries für Unterstützung. Lieferant des über die Praxis Dr. Kleinhenz besorgten Impfstoffs war die Löwen-Apotheke Eltville, in der Susanne Mainka bei der Großbestellung behilflich war.

Die Vorbereitungen für die Impfaktion unter dem Motto: Advent, Advent – Der Booster rennt“ starteten bereits am Sonntag gegen 9 Uhr mit dem Anbringen von festlichem Schmuck des großen Saals, in dem die frisch Geimpften die obligatorische Wartezeit „absitzen“ mussten. Gleichzeitig wurde auch für passende Musik Sorge getragen und kleine Nikolausgeschenke bereitgestellt. Im kleinen Saal wurden drei Impfstationen eingerichtet.

Die Helfer vom Turn- und Sportverein Walluf waren Regina Stratmann-Albert, Klaus Albert, Jonas Albert, Sandra Barth, Thomas Barth, Michael Herner, Sabine Herner und Ursula Molzahn. Sie übernahmen die Organisation und teilten sich untereinander die Zuständigkeiten auf. Bevor die drei Ärztinnen zur Spritze griffen, musste jeder Impfling seinen Impfstatus vorzeigen. Gleichzeitig wurde eine Fiebermessung durchgeführt.

Als nach über fünfstündiger Booster-Rallye der letzte Piks erfolgt war, berichtete Dr. Julia Kleinhenz, „dass 126 unter 60-Jährige und 68 über 60-Jährige ihre dritte Impfung erhalten haben.

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