„Ein Baum, dem weitere folgen sollten“

Familie Gemmer spendete der Gemeinde Walluf einen nordamerikanischen Amber-Baum

Das Spenderehepaar Gemmer mit Bürgermeister Nikolaos Stavridis am frisch gepflanzten Amber-Baum im Bereich der Einmündung der Kapellenstraße in den Steinritzweg.

Ein Baum, dem weitere folgen sollten“, mit diesem Wunsch zu einer Nachahmung übergab Familie Gemmer am vergangenen Freitag Bürgermeister Nikolaos Stavridis als Spende einen Amber Baum. Großgezogen in der Baumschule Hitschke und von deren Profis bereits von einigen Tagen fachmännisch gepflanzt, befindet sich dieser im Bereich der Einmündung der Kapellenstraße in den Steinritzweg.

Als Grund für die Spende nennt Familie Gemmer die immer weiter vorangeschrittene Bauverdichtung im Gemeindeteil Niederwalluf. Wie sie erzählen, sei seit dem Erwerb ihres Hauses in der Kapellenstraße viel grüne Fläche, “auf die wir schauen konnten“ weggefallen. Um dort wieder etwas Grün zu schaffen, seien sie in die heimische Baumschule gegangen, um einen Baum zu kaufen. Dort habe man ihnen einen Amber-Baum statt einem ursprünglich gewünschten roten Ahorn empfohlen, der bis zu 40 Metern hoch wachsen kann.

Der Amber-Baum (auch Seestern-Baum), der aus Nordamerika stammt und dessen Lebensraum sich von New-York bis Nicaragua erstreckt, erreicht in Europa, wo er seit etwa 1690 als Zierbaum angepflanzt wird, statt 45 Metern nur Wuchshöhen von 10 bis 20 Metern. Er ist beliebt wegen seien farbenprächtigen erst gelben dann orangen bis roten Herbstfärbung. „Auch ich hoffe auf viele Nachahmer“, bedankte sich Stavridis für die großzügige Spende. Bäume in bewohnten Bereichen seien sehr wichtig für das dortige Kleinklima. Als Schattenspender sorgten sie dafür, dass sich bei starker Sonneneinstrahlung die Steine und der Asphalt nicht so stark aufheizen können.

Danke sage er den Spendern auch für ihre Zusage, die Pflege des Amber-Baums zu übernehmen, der auf dem Grund und Boden der Gemeinde steht. Die Verkehrssicherheitspflicht sei jedoch Aufgabe der Gemeinde.

Sehr angetan zeigte sich Stavridis von der Mitteilung der Familie Gemmer, dass die Stadt Darmstadt Baumpflanzungen aufgrund privater Initiative mit 500 Euro bezuschusst. Er werde diesen Wunsch aufgreifen und zur Beratung in die Gemeindevertretung einbringen.

Wie der Bürgermeister andeutete, werde zum Thema „Mehr Grün in Walluf“ einiges passieren. Als Beispiele nannte er die Anlage von Wiesen mit Wildblumen, das Pflanzen von Bäumen, auch an Ruhebänken.

Auch wünsche er sich die Übernahme von Baumpatenschaften durch engagierte Bürger, „denn die Pflege von Bäumen, insbesondere die Bewässerung der Bäume, ist mit dem der Gemeinde momentan zur Verfügung stehenden Personal nicht zu schaffen“. Er sei dabei, dieses für dieses Thema zu sensibilisieren.

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