Düfte von Lavendel, Pfefferminze, Thymian und Rosmarin

Kinder der Klasse 3c setzten ihre Pflanzaktion im Garten der Walluftalschule fort

Im Garten der Walluftalschule setzten Kinder der Klasse 3c die Pflanzarbeiten fort.

Traditionell wird zwei Mal pro Jahr mit der Schulgemeinde der Walluftalschule ein Gartenaktionstag mit anschließendem geselligem Zusammensein durchgeführt. Da dies jedoch wegen der Corona-Pandemie in diesem Frühjahr nicht möglich ist, wurden die Kinder der Klasse 3c unter der Leitung von Projektleiterin Sonja Plättner frei nach Mörikes „Frühling lässt sein blaues Band, wieder flattern durch die Lüfte, süße wohlbekannte Düfte, streifen ahnungsvoll das Land“ tätig.

Da der Förderverein Elternfond dieser Schule das Vorhaben finanziell sehr großzügig unterstützte, konnten die Kinder mit den ersten Strahlen der Frühlingssonne zügig im Schulgarten ans Werk gehen. Darin hatten die Kinder der Garten-AG bereits im Spätherbst des Vorjahres Zwiebeln für Frühblüher in den Boden gelegt, von denen jetzt das erste Grün und einzelne zaghafte Blüten zu sehen sind.

Nun legten die Kinder Beete an und setzten unter Anleitung mit großen Engagement und Fleiß Erdbeeren und Schmetterlingsblumen. Außerdem bepflanzten sie die Kräuterspirale mit Lavendel, Pfefferminze, Thymian und Rosmarin in der Hoffnung, „dass diese bald ihre Düfte versprühen“.

„Unser Schulgarten ist ein wertvoller Lernort, denn hier kann Natur mir allen Sinnen erfahren werden“, freut sich Schulleiter Holger Kilb über das Interesse der Schülerinnen und Schüler an der Gartenarbeit. Weiterhin sei dieser ein beliebter Erlebnisraum, der einlädt, auf Entdeckungsreise zu gehen. Die Kinder nehmen das Angebot des Schulgartens sehr gerne wahr und können dort vielfältige eigene Erfahrungen im Bezug zur Natur machen. Auch zum Spielen sei hier immer Zeit.

Die Arbeit im Garten fördert, betont der Schulleiter, neben den praktischen Fertigkeiten soziale Kompetenzen wie Verantwortungsbewusstsein und das Zusammengehörigkeitsgefühl. Die Kinder erleben, dass Ausdauer wichtig ist, um langfristige Ziele zu erreichen: Vom Rebenschnitt bis hin zum selbst gemachten Traubengelee brauche es viel Geduld. Erfolge und Misserfolge werden von allen gemeinsam erlebt.

In der aktuellen Situation sei es aus pädagogischer Sicht ganz wichtig, den Kindern schöne Momente zu verschaffen. Das Arbeiten im Garten sei weitgehend frei von Konkurrenz und Leistungsdruck. „Jedes Kind kann sich mit seinen Fähigkeiten einbringen und Erfolg haben, was das Selbstbewusstsein stärkt“, so Kilb abschließend.

„Es gibt noch viel zu tun im Wallufer Schulgarten, bevor die Trauben für das Gelee gelesen werden“, kündigt die Projektleiterin weitere Aktionen an: Nach den Osterferien möchten die Kinder einen Naschgarten mit Tomaten, Paprika und Zucchini anlegen. Im Insektenhotel werden Wildbienen beheimatet, die Kräuterspirale muss gepflegt werden und das Minibiotop „Miniteich“ für Libellen und Kröten“ bedarf ebenfalls intensiver Pflege. Außerdem haben sich die Kinder gewünscht, einen Eidechsenhügel anzulegen.

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