Die frohe Botschaft zu Weihnachten erwandert

Der Stationenweg der Heilandsgemeinde Walluf erfreute sich einer regen Akzeptanz

Das Bild von Lotta zeigt den Stall mit dem Jesuskind in Bethlehem.

Die frohe Botschaft von der Geburt Jesus Christus wurde in der evangelischen Heilandsgemeinde Walluf nicht nur in den weihnachtlichen Gottesdiensten verkündet, sondern auch in einem Stationenweg zur Weihnachtsgeschichte bis zum 31. Dezember sehr anschaulich vermittelt. Dabei konnten die Teilnehmer die Startzeit ihres Rundgangs zu den vier Stationen selbst bestimmen.

Der Beginn des Stationenweges befand sich an der Heilandskirche in der Schönen Aussicht. Dort war, wie auch an allen weiteren Stationen, eine von Lotta, Tochter von Pfarrerin Bettina Friehmelt, auf einem am Gartenzaun angebrachten großflächigen Betttuch zu dem Texten der Weihnachtsgeschichte die passende gemalte Szene zu sehen. Zum Anschauen gab es außerdem vier Szenen aus dem Krippenspiel-Film, angebracht auf einem QR-Code. Wer Lust zum Singen hatte, fand an allen Stationen einen sorgsam ausgesuchten Liedtext.

An der Station „Hirten auf dem Weg zum Morgenland“ am Tor der Ruine der Johanniskirche konnten die Stationenwanderer sich an dem gemalten Bild der biblischen Hirten auf dem Feld erfreuen. Außerdem war dort ein Textauszug aus der Weihnachtgeschichte in der Übersetzung von Martin Luther angebracht.

An einem Haus in der Werftstraße war ein ebenfalls von Lotta gemaltes Bild von den vier Weisen aus dem Morgenland auf dem Weg nach Bethlehem befestigt. Außerdem konnten die Stationenwanderer dort einen weiteren Teil der Weihnachtsgeschichte in der Übersetzung von Martin Luther lesen.

Zur Heilandskirche zurückgekehrt lautete der Titel des letzten Stationenweges „Im Stall von Bethlehem“. Hier wurden alle Teilnehmer darauf hingewiesen, dass die Weihnachtsgeschichte sich an zwei Stellen in der Bibel befindet. In der einen kommen die Hirten, an der anderen die Könige vor. Deshalb wurden auch beide Texte zum Lesen angeboten.

Außer der im Garten aufgebauten Krippe konnten sich alle Interessierten auch an der in der Heilandskirche befindlichen Krippe im provenzialischen Stil erfreuen. Diese ist noch bis zum 3. Februar zu besichtigen. Die Kirche ist von 10 bis 18 Uhr für Jedermann geöffnet.

Da das Wetter nach Weihnachten einen Hauch von Frühling vermittelte, erfreute sich der Stationenweg eines regen Interesses.

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