Nikolaos Stavridis wird neuer Bürgermeister

Deutlicher Wahlsieg des Kandidaten der SPD / Dirk Büttner wünscht „glückliche Hand“

Nikolaos Stavridis wird neuer Wallufer Bürgermeister.(Foto: mh)

Walluf. (ds) – Der parteilose Kandidat der Wallufer SPD Nikolaos Stavridis wird neuer Wallufer Bürgermeister und damit Nachfolger von Manfred Kohl, der nach zwei Amtszeiten für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung stand. Bei einer Wahlbeteiligung von 61,7 Prozent der Wahlberechtigten setzte er sich mit 64,1 Prozent der abgegebenen Stimmen deutlich gegen seinen Mitbewerber Dirk Büttner durch, der für die CDU ins Rennen gegangen war.

 

Bereits nach der Bekanntgabe des Ergebnisses im Vereinshaus Oberwalluf, das als erster Stimmbezirk ausgezählt war, deutete sich das deutliche Votum an. Und auch in allen anderen Stimmbezirken war Stavridis ähnlich erfolgreich – vor allem das Ergebnis im katholischen Pfarrzentrum Niederwalluf wo er 82,6 Prozent der Stimmen erreichte. Auch bei den Briefwählern, die das Ende des Wahlkampfes nicht abwarten wollten, lag der Mittelheimer vorn. Die übliche Präsentation der Wahlergebnisse im Vereinshaus Niederwalluf gab es dieses Mal nicht, die Kandidaten feierten oder analysierten das Wahlergebnis getrennt in verschiedenen Wallufer Lokalitäten.

„Die Wallufer haben deutlich entschieden. Ich gratuliere Herrn Stavridis zu diesem Ergebnis und wünsche ihm eine glückliche Hand“, so die erste Reaktion von Dirk Büttner.

Er habe eine engeres Ergebnis erwartet, aber vielleicht sei die Zeit, sich den Wallufern vorzustellen, doch zu knapp gewesen. Ob sein klares Scheitern an der Auswahl der Themen gelegen habe könne, müsse nun analysiert werden. Es scheine aber so auszusehen, als ob die „Wallufer mit dem zufrieden gewesen sind, so wie es bisher gelaufen ist“.

Er habe sich diese Deutlichkeit erhofft, damit würden 20 Monate Einsatz unter schwierigen Bedingungen belohnt, so der Wahlsieger. Auch, dass er sich nie verstellt habe. Trotzdem sei er jetzt gerade sehr überwältigt.

Die Wahlbeteiligung sei in etwa so hoch wie er das im Vorfeld gedacht habe. Trotzdem hoffe er, dass diese bei der nächsten Bürgermeisterwahl höher ausfallen werde, wagte Stavridis bereits einen Blick in die Zukunft. Er werde in den kommenden Jahren versuchen, die Kommunalpolitik näher an den Wähler zu bekommen.

Nikolaos Stavridis wird in der Dezember-Sitzung der Gemeindevertretung in sein Amt eingeführt, das er am 1. Januar 2021 antreten wird. Erster Arbeitstag ist dann der 4. Januar. Allerdings seien er und Manfred Kohl bestrebt, einen „sanften Übergang“ zu erreichen. Deshalb sei er bereits in einige Dinge involviert, damit Reibungsverluste möglichst vermieden werden. Dazu gehöre auch, dass er sich bereits mit allen Fachbereichsleitern im Rathaus getroffen habe.

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