„Entchen-Staffel“ war der Hit

„Entchen-Staffel“ war der Hit

Rheingauer Schulen beim Grundschulwettbewerb im Schwimmen ganz vorne

Beim Schwimm-Grundschulwettbewerb hatten alle großen Spaß.

Geisenheim. (sf) – Die „Entchen-Staffel“ war bei den Kindern der Hit: Aus einem „Nudelnest“ mussten alle Teilnehmer der 13 Schulmannschaften eine Ente „retten“ und bis an den Rand des Schwimmbecken bringen. Die Sieger durften sich sogar das kleine gelbe Plastik-Entchen behalten und das fanden die Kinder fast noch schöner als die Urkunden, die es wieder beim jährlichen Grundschulwettbewerb im Schwimmen gab.

 

„Das ist ein toller Wettbewerb, ich mach hier schon zum zweiten Mal mit und finde es ganz prima, vor allem jetzt auch die Entchen-Staffel“, erklärte der achtjährige Bastian begeistert, und feuerte seine Klassenkameradin an, die direkt vor ihm „abtauchte“ und in der Tauch-Disziplin Bestleistungen erbrachte, wie alle an diesem Vormittag. „Der Grundschulwettkampf im Schwimmen ist einer der beliebtesten Schulwettkämpfe“, weiß auch die Koordinatorin für den Schulsport im Rheingau-Taunus-Kreis, Marita Roth. Kein Wunder also, dass der diesjährige Schwimmwettbewerb der Grundschulen des Rheingau-Taunus-Kreises vergangenen Dienstag im Rheingaubad wieder mit tollen Ergebnissen und einem überaus fairen und harmonischen Gesamtverlauf punktete. 13 Mannschaften waren es, die diesmal an den Start gingen, darunter mit Geisenheim, Kiedrich, Hattenheim, Johannisberg, Oestrich, Eltville und Walluf sieben Rheingauer Mannschaften. „Das ist so die stetig bleibende Teilnehmerzahl der letzten Jahren“, erklärte Roth.

Die einzelnen Mannschaften setzten sich aus je vier Mädchen und vier Jungen der Klassen drei und vier zusammen. Der Mannschaftswettbewerb bestand aus zwei Teilen, jedes Kind musste 25 Meter Brustschwimmen und je eine Tauchstaffel und eine Schwimmstaffel mit jeweils drei Jungs und drei Mädchen einer Mannschaft absolvieren und dann noch bei der vor zwei Jahren neu ins Leben gerufenen „Entchen-Staffel“ möglichst viele Enten „retten“. Die Ergebnisse wurden addiert und zum Mannschaftsergebnis errechnet. Dabei lagen die Rheingauer Schulen sehr gut im Gesamtergebnis. Erster wurde die Pfingstbachschule Oestrich vor der Freiherr vom-Stein-Schule Eltville. Platz drei belegten die Waldbachschule Hattenheim und die Äskulapschule Bärstadt. Schnellste Schwimmerin war Lotta Kampfmann aus Eltville, der schnellste Schwimmer Kai Kraus aus Oestrich. Bester Taucher war mit 36 Metern Tiger Paul aus Geisenheim und beste Taucherin Siri Klose aus Hattenheim. Die Entchentransportstaffel gewann ebenfalls die Pfingstbachschule Oestrich. Nach der Siegerehrung wurde zur Freude der Kinder der Sportlehrer aus Oestrich, Christian George, unter großem Beifall ins Wasser geworfen.

„Der Wettkampf verlief durchweg positiv und wird somit bei den Kinder und allen anderen Beteiligten in guter Erinnerung bleiben können. Besonders erfreulich ist die gute Zusammenarbeit aller Kollegen: Die erfahrenen Teilnehmer halfen den jüngeren Kollegen, indem man Partnerschaften bildete und gegenseitig die Zeit nahm. Und auch zahlreiche sehr begeisterte Eltern waren mit von der Partie und halfen fleißig“, resümierte Marita Roth zufrieden. Trotz der hohen Teilnehmerzahlen sei so ein reibungsloser und auch recht schneller Ablauf möglich gewesen. Erfreut war Roth auch über die Unterstützung der neuen Schulsportkoordinatorin Patricia Collet von der Johannes de Laspee-Schule.

„Im kommenden Schuljahr wird der Wettkampf wegen der bevorstehenden Sanierung des Rheingaubades wohl an einen anderen Ort verlegt werden müssen. Da die Sommerferien im Schuljahr 2020/21 recht spät beginnen, liebäugeln wir mit einem Freibad-Grundschulschwimmfest in Eltville oder Rüdesheim. Erste Ideen dazu wurden heute schon geplant“, so Marita Roth.

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