Gold für Moser: Der Medaillensatz ist komplett

Johannisberger FDP-Urgestein erhielt die goldene „Theodor-Heuss-Medaille“

Eine Urkunde von der Parteispitze: Karl-Heinz Moser engagiert sich seit 50 Jahren für „seine“ FDP.

„In Anerkennung für 50 Jahre aktiver Mitgliedschaft im Ortsverband Geisenheim“ überreichte die Parteispitze aus dem Vorsitzenden Peter Semmel und dem Fraktionschef im Stadtparlament Hans-Walter Klein eine Urkunde an Karl-Heinz (Charly) Moser.

Von der Bundes-FDP hatte Moser zuvor schon die goldene Theodor-Heuss-Medaille für 50-jährige Mitgliedschaft erhalten. Damit ist sein Medaillen-Satz komplett, denn Moser hat bereits die bronzene (für 20 Jahre) und silberne Medaille für 40 Jahre Mitgliedschaft erhalten.

1972 trat Moser in die FDP ein, war seit 1973 Ortsgerichtsschöffe, später wurde er Ortsgerichtsvorsteher – ein Amt, das er 25 Jahre innehatte. Viele Jahre lang hat sich das Johannisberger Urgestein in der Kommunalpolitik engagiert, war u.a. 17 Jahre Ortsvorsteher in Johannisberg, ebenso lange auch Mitglied im Geisenheimer Stadtparlament, wo er in zwei Wahlperioden zudem noch das Amt des Stellvertretenden Stadtverordnetenvorstehers bekleidete. Von 2006 bis 2021 brachte Moser sein umfangreiches Wissen als Stadtrat zugunsten der Lindenstadt ein, war als Erster Stadtrat sogar zeitweilig Vertreter des Bürgermeisters. Für seine vielfältigen Verdienste wurde Moser zum Ehrenstadtrat ernannt.

Überregional bekannt wurde Charly Moser auch als – ganz offiziell von Fürst Paul Alfons von Metternich ernannter – Spätlesereiter. Moser, der auch Träger des Bundesverdienstkreuzes und des Landesehrenbriefs von Hessen und des Goldenen Lindenblatts ist, ist auch mit 80 Jahren für die Gemeinschaft aktiv. Noch immer ist er Vorsitzender der „Brunnenmeisterschaft mittlerer Flecken“ – einer Art Nachbarschaftshilfe, die es in dieser Form im Rheingau kaum noch gibt.

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