Landesehrenbrief für Frank Wünsch

Landesehrenbrief für Frank Wünsch
Vielfältiges Engagement für TSG und Allgemeinheit / Kriterien übererfüllt

Zwei Bürgermeister und zwei Franks: v.l. Volker Mosler, Christian Aßmann, Ehrenbriefträger Frank Wünsch und Landrat Frank Kilian.

Geisenheim. (hhs) — Im Rahmen des Ehrungsabends der Turnerschaft Geisenheim (TSG) wurde deren 2. Vorsitzender Frank Wünsch mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet. Die Ehrung nahm Landrat Frank Kilian vor.

Kilian verbindet mit Wünsch nicht nur der gemeinsame Vorname, beide haben auch enge und langjährige Verbindungen zum größten Geisenheimer Verein. Zwar ist Frank Wünsch – dank der Anmeldung schon zur Geburt – mit 50 Jahren vier Jahre länger Mitglied bei der Turnerschaft als Frank Kilian, der „nur“ auf 46 Jahre kommt.

Dafür war aber Kilian einige Zeit lang „Chef“ von Wünsch. Als der spätere Geisenheimer Bürgermeister und Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises nämlich Vorsitzender der TSG war, war Frank Wünsch sein Vize. „Frank und Frank“ konnten an diesem Abend so manche Anekdote austauschen. Dies tat der Würde der Verleihung des Landesehrenbriefs aber keinen Abbruch.

Der Landesehrenbrief sei eine der höchsten Auszeichnungen, die das Land Hessen für besondere ehrenamtliche Leistungen zu vergeben habe, betonte Kilian. Die Ehrung sei „sichtbares Zeichen für großes Engagement“. Nicht nur, dass Frank Wünsch „seinem“ Verein schon 50 Jahre die Treue halte, sei bemerkenswert. Auch übe er seit 27 Jahren Vorstandsämter aus. Damit habe er das Kriterium für den Landesehrenbrief schon lange übererfüllt.

Frank Wünsch war lange Jahre Vorsitzender der Turnerschaft Geisenheim und rückte nur deshalb ins zweite Glied zurück, weil berufliches Engagement, Ehrenamt und Familienleben sich nicht mehr so vereinbaren ließen, wie es sich Wünsch – dem die Ehrung nach eigenem Bekunden eher peinlich war – vorstellt. Vorsitzender Reiner Kettner („Du hast dem Verein so viel gegeben“) sollte dazu später ergänzen, dass er selbst nur deshalb den Chefposten übernommen habe, weil Frank Wünsch ihm seine Unterstützung zugesichert habe.

Landrat Kilian, früher selbst ein guter Leichtathlet, erinnerte auch an Wünschs Leistungen als Stabhochspringer und seinen Einsatz im Förderverein für das Rheingau-Stadion. Der Landesehrenbrief sei „Anerkennung und zugleich Ansporn für weiteres Engagement“, betonte Kilian, der sich sicher zeigte, dass Wünsch auch weiterhin an vorderster Front für die Turnerschaft aktiv sein werde.

Zu den Gratulanten zählten die beiden Bürgermeister Aßmann aus Geisenheim und Volker Mosler aus Rüdesheim – letzterer, weil Wünsch mit seiner Familie in Rüdesheim wohnt. Trotz Wahlkampfstress, so Mosler, habe er sich die Ehrung nicht entgehen lassen wollen.

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