Aus einmaligem Event wurde Dauereinrichtung

Aus einmaligem Event wurde Dauereinrichtung
Der Freundschaftsbund Kiedrich-Hautvillers feierte sein Champagnerfest

Das Champagnerfest feierte ein kleines Jubiläum.

Kiedrich. (jh) – In diesem Jahr feierten der Freundschaftsverein Kiedrich-Hautvillers sein 25.Champagnerfest auf dem liebevoll hergerichteten Erhard-Falckener-Platz. Sechs Sorten Champagner und sechs Weine von ortsansässigen Winzern konnten verkostet werden. Dazu wurden frische Quiches in diversen Geschmacksvariationen und Kuchen angeboten.

Auf die Frage an Vereinsvorsitzende Claudia Wolf, ob es bei den Winzern nicht böses Blut wegen der Champagner gebe (immerhin bieten die Winzer in ihren Sortimenten teilweise auch hervorragende Winzersekte an) kommt die spontane Antwort: „Nein.“ Und sie verweist an die Teilnahme von Winzern am Fest. Es gebe zwar Gäste, die den Verein unterstützten, aber eher Winzersekte bevorzugen würden, so Wolf.

Das Fest wurde 1994 erstmalig aus Anlass der Europawahl durchgeführt. Es sollte ein einmaliges Event werden. Nun ist das Fest inzwischen zum festen Bestandteil des Vereinsleben geworden. Mit den Einnahmen wird die Jugendarbeit, sprich der jährliche Jugendaustausch zwischen Hautvillers und Kiedrich finanziert. Diesen gibt es ununterbrochen seit 1981. Die Zahl der Teilnehmer sieht die Vorsitzende mit ein wenig Sorge. Immer weniger Franzosen würden das Fach Deutsch wählen. Aber man möchte an diesem Austausch festhalten.

An diesem kleinen Jubiläumsfest nahmen dieses Mal keine Vertreter der Gemeinde und auch nicht der Bürgermeister teil. Sie waren entschuldigt: Die Delegation war auf dem Hessentag in Korbach.

Das trübte die Stimmung auf dem Erhard-Falckener-Platz allerdings nicht. Die Besucher frönten dem prickelnden Getränk und erfreuen sich an der hübschen Dekoration ganz im französischen Stil. Am frühen Nachmittag wurden die Besucher des Festes vom Duo „Minor Club“ (Eberhard Sauerwein und Sascha Wesolowski) musikalisch mit einfühlsamen Songs unterhalten. Bis kurz nach 20 Uhr dauerte das Fest – für manch einen zu kurz. Aber die etwa 30 Helfer mussten am Abend noch alles abbauen und säubern.

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