Herbstliches Treiben in Ransel

Herbstliches Treiben in Ransel
Landmuseum lud zu seinem alljährlichen Erntedankfest ein

Neben frisch gebackenem Brot und dem Angebot des Restaurants LandArt konnten die Besucher auch den vor Ort frisch in einer alten Kelter gepressten Apfelsaft verkosten.

Ransel. (sw) – Von seiner angenehm herbstlichen Seite zeigte sich das Wetter am vergangenen Sonntag anlässlich des Erntedankfestes des Landmuseums in Ransel. Die bereits leicht bunt gefärbten Blätter der Bäume, der weite Blick über die Felder und die zahlreichen liebevoll gestalteten Stände in Mitten des Museums mit seinen vielen Detail sorgten an diesem Tag für eine gemütliche Stimmung.

Auch in diesem Jahr waren wieder zahlreiche Besucher aus der Umgebung nach Ransel gekommen.

In den letzten Jahren sind die Feste des Landmuseum zu einem beliebten Ausflugsziel für Familien und Freunde geworden. Während die kleinen Besucher ihren Spaß dabei hatten die vielen alten Werkzeuge und Gebäude zu entdecken, freuten sich Groß und Klein auch dieses Mal wieder über die anwesenden Traktoren, die bestaunt werden konnten. Und auch einige Teilnehmer der regelmäßig stattfindenden „Oldie-Sundays“ hatten sich zu diesem Anlass mit ihren fahrenden Schätzen noch einmal auf den Weg nach Ransel gemacht. Für die kulinarische Verpflegungen sorgte auch dieses Mal wieder das Team des Restaurants „LandArt“, sowie die museumseigene Backstube, die mit frisch gebackenem Brot lockte. Neben dem Brot aus dem Steinofen, konnten die Besucher sich auch mit dem passenden LandBier und frisch gepresstem Apfelsaft aus den Äpfeln der Bäume auf dem großen Gelände erfrischen.

Neu: Ein alter Flächenbrüter

Neben den zahlreichen schon länger bestehenden Ausstellungsstücken, wächst die Sammlung an Exponaten des Museums doch immer noch stetig weiter. So war vor wenigen Wochen ein alter Flächenbrüter für Hühnereier hinzugekommen. Das Gerät aus den 60er Jahren stammt ursprünglich von einem Landwirt, der dies vor rund 15 Jahren an Tobias Rotfuß verschenkt hatte, der den Brüter für sein Hobby weiterverwendete. Aus Platzgründen hatte sich Familie Rotfuß nun aber von dem Brüter trennen müssen, der Platz für rund 160 Eier bietet. Trotzdem sollte das spezielle Gerät weiter in gute Hände kommen, erklärte Tobias Rotfuß. Von einem früheren Besuch kannte er bereits das Landmuseum fand hier das ideale neue Zuhause für den Flächenbrüter. „Natürlich passt dieses Stück sehr gut in unsere Ausstellung“, erklärte Michael Stegemann vom Landmuseum, der froh war, den Brüter gleich neben einigen seiner eigenen Hühner erstmals ausstellen zu können. Den Anlass nutzte die gesamte Familie Rotfuß dann wie viele andere Familien an diesem Tag dann auch um das Gelände mit seinem Angebot zu erkunden. Neben den Hühnern erwarteten die Besucher auch zwei Kälber des benachbarten Landwirts. „Die beiden heißen Tinni und Tofu“, verriet der erste Vorsitzende des Landmuseums Marcelo Ramallo mit einem Lächeln.

Zusätzlich zum Angebot auf dem Museumsgelände und dem großen Parkplatz das ebenfalls auf dem weitläufigen Areal liegende Modehaus Arz an diesem Sonntag die Pforten für die zahlreichen Besucher geöffnet. Wem es draußen doch irgendwann zu frisch wurde, hatte hier die Gelegenheit zu shoppen oder in der Kaffee-Ecke des Geschäfts einen Kaffee mit einem Stück Kuchen zu genießen. So fand sich beim diesjährigen Erntedankfest in Ransel wirklich wieder etwas für die ganze Familie, was auch die große Resonanz und die gefüllten Parkplätze an diesem Wochenende mehr als erklärte.

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