60 Menschen verlieren ihren Job

Nach Redaktionsschluss
60 Menschen verlieren ihren Job
Koepp-Geschäftsführer Ziegler kündigt Werksschließung an

Im August 2012 schlitterte man beim Koepp-Werk in Oestrich-Winkel haarscharf an einer Katastrophe vorbei nach einem Giftgasunfall. Damals waren 500 Helfer im Einsatz und anschließend wurde in die Sicehrheit des Werkes investiert. Jetzt soll es geschlossen werden.

Die Eigentümergesellschaft hat heute die geplante Schließung des Koepp-Werks in Oestrich-Winkel bekanntgegeben. Die Planung ist vorbehaltlich der Beratungen mit der Arbeitnehmer Vertretung, welche unverzüglich stattfinden soll. Die Überlegungen zur Schließung des Werks basieren auf einer Überprüfung der strategischen und wirtschaftlichen Optionen der Schaumstoffproduktion in der Unternehmensgruppe mit dem Ergebnis, das Geschäft auf andere Werke in der Gruppe zu verlagern, wie Geschäftführer Markus Ziegler gegenüber dem Rheingau Echo erläuterte.
 

Vorbehaltlich der Erörterungen mit den Arbeitnehmervertretungen werden durch die geplante Schließung in 2018 etwa 60 Arbeitsplätze im Werk Oestrich-Winkel entfallen. Es ist geplant, den größten Teil der Produktion auf die Werke Metzeler-Schaum GmbH (Memmingen), Caligen Europe BV (Breda) und Veenendaal zu übertragen.  Eine gewisse Anzahl von Stellen wird voraussichtlich durch die Verlagerung auf diesen Werken geschaffen und betroffene Arbeitnehmer erhalten in diesem Fall die Möglichkeit, sich auf diese Stellen zu bewerben. Die Koepp-Werke in Elchingen und Aschau sind von der Planung nicht betroffen. Die Gesellschaft trete unverzüglich in Beratungsgespräche mit Vertretern von Betriebsrat und Gewerkschaft ein, erlärt Geschäftsführer Markus Ziegler.

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Kommentare

Traurig

Das ist eine sehr traurige Entscheidung, die man scheinbar in den höchsten Reihen der Konzernleitung getroffen hat.
Mein Mitgefühl gilt den Arbeitnehmern! Sofern überhaupt nur ein Teil der Stellen auf dem Papier erhalten bleibt, ist es im Hinblick auf die Entfernung der anderen Werke alles andere als realistisch, dass diese Angestellten weiterbeschäftigt werden.

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