Einstimmige Beschlüsse zum weiteren Vorgehen

Standorte für Feuerwehrgerätehaus und Verwaltungsgebäude St. Goarshausen fixiert

Das FFW Gerätehaus in St. Goarshausen soll einen neuen Standort erhalten.

In seiner jüngsten Sitzung hat der Verbandsgemeinderat Loreley weitere Beschlüsse zum Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses St. Goarshausen sowie zum neuen Verwaltungsgebäude gefasst. „Nach der gemeinschaftlichen ausgiebigen Vorberatung mit den politischen Fraktionen konnten jetzt die Standorte einstimmig fixiert werden“, so Bürgermeister Mike Weiland.

Feuerwehr: Als Standort für das neu zu errichtende Feuerwehrgerätehaus St. Goarshausen legte sich der Verbandsgemeinderat als 1. Priorität auf das Grundstück an der Nastätter Straße (ehemalige Gärtnerei) fest. Sollte es in einem überschaubaren, jedoch nicht fest definierten Zeitraum nicht gelingen, das Grundstück von den heutigen Eigentümern erwerben zu können, legte sich der Verbandsgemeinderat als 2. Priorität auf das Grundstück an der Wellmicher Straße fest. Damit kommt man auch den Prioritäten der Feuerwehr nach.

Verwaltungsgebäude: Als Standort für das neu zu errichtende Verwaltungsgebäude St. Goarshausen legte sich der Verbandsgemeinderat als 1. Priorität auf das Grundstück an der Wellmicher Straße fest, sollte es für den Neubau der Feuerwehr nicht benötigt werden. Sollte diese Option nicht zum Zuge kommen, wird man gemeinsam einen neuen neutralen Standort eruieren müssen, so der weitere Ratsbeschluss. Außerdem wurde Bürgermeister Mike Weiland mit einstimmigem Votum beauftragt, mit dem Eigentümer des Grundstücks Wellmicher Straße einen Erbbaupachtvertrag zu verhandeln, der danach dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt wird. „Damit sind wir auch bei diesen wichtigen Projekten wieder einen wichtigen Schritt vorangekommen“, so der Bürgermeister nach der Ratssitzung. In der Sitzung selbst hatte Mike Weiland zudem verkünden können, dass mit entsprechend hochwasserangepasster Bauweise von Seiten der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord für beide Gebäudeoptionen im Rahmen des Bauantragsgenehmigungsverfahrens auch eine wasserrechtliche Ausnahmegenehmigung schriftlich in Aussicht gestellt sei.

Und noch eine gute Botschaft konnte der Bürgermeister verkünden: Er hatte im August 2020 beim rheinland-pfälzischen Rechnungshof seinen Antrittsbesuch hinsichtlich der damals noch offenen Prüfung der Planung für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in St. Goarshausen an der Forstbachstraße, weil die Behörde Anfang 2020 dieses Projekt bei mindestens 7 Millionen Euro im Raume stehender Gesamtkosten gestoppt hatte. Bürgermeister Mike Weiland hatte den Rechnungshof daher in den zurückliegenden Monaten auf dem Weg zu den jetzt beschlossenen Schritten eingebunden und sämtliche Unterlagen, die nun Grundlage der aktuellen Beschlüsse für die Feuerwehr mit geschätzten gut 4,34 bis 4,66 Millionen Euro je nach Standortvariante bzw. gut 5,35 Millionen Euro Kostenschätzung für das Verwaltungsgebäude sind, übermittelt. Der Rechnungshof begrüßt es, dass die Verbandsgemeinde die Anregungen und Vorschläge des Rechnungshofes aufgegriffen habe. Daher hat der Rechnungshof jetzt diese Prüfung schriftlich gegenüber der Verbandsgemeinde Loreley für abgeschlossen erklärt.

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