Krisenstab für niederschwellige Angebote

Kreis unterstützt auch weiterhin die Impfangebote der niedergelassenen Ärzte

In Anbetracht der derzeit weiter steigenden Corona-Infektionszahlen hält der Rheingau-Taunus-Kreis an seinen niederschwelligen Impfangeboten durch mobile Impfteams fest. In der gegebenen Situation kommen die Teams des Kreises auch weiter in die Kommunen vor Ort. "Damit unterstützen wir die Impfangebote der niedergelassenen Ärzte. Die angewandte Strategie mit den mobilen Impfteams ist somit zu einer wesentlichen Stütze der Pandemiebekämpfung im Kreisgebiet geworden", betont Landrat Frank Kilian. Schließlich gilt

die Impfung gegen das Corona-Virus noch immer als das effektivste Mittel im Kampf gegen die Pandemie. "Wir reagieren deshalb auf die steigenden Zahlen an Infizierten mit der Ausweitung des niederschwelligen Angebots, um so auch den niedergelassenen Ärzten zur Seite zu stehen", so Kilian.

Der Corona-Krisenstab des Rheingau-Taunus-Kreises hat deshalb beschlossen, die mobile Impfstation in der kleinen Halle am Wiesweg in Eltville mindestens bis zum 23. Dezember offen zu halten. Die Öffnungszeiten bleiben bestehen: montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr. Darüber hinaus wurde der Bedarf an Impfaktionen vor Ort in den Städten und Gemeinden des Untertaunus abgefragt. "Aus allen Kommunen gab es ein positives Echo", berichtet die stellvertretende Fachbereichsleiterin Barbara Pendelin. Die Städte und Gemeinde lieferten zum Teil auch schon die Zahl an Impfwilligen. Gemeinsam mit den jeweiligen Kommunen werden Impfaktionen vor Ort geplant. Im Rheingau unter anderem in Oestrich-Winkel am Montag, 24. Januar, von 13 bis 19 Uhr im Bürgerzentrum.

Alle Impfwilligen werden gebeten, sich bei ihrer zuständigen Kommune zu melden - falls noch nicht geschehen -, damit eine ausreichende Impfstoffmenge eingeplant werden kann.

Das Impfzentrum in Eltville wurde auf Anordnung des Landes Hessen zum 30. September geschlossen. Dies bedeutete wiederum, dass der Rheingau-Taunus-Kreis nun neues Personal finden musste, was inzwischen geschehen ist.

Das Gesundheitsamt des Kreises weist noch einmal eindringlich darauf hin, dass alle verfügbaren COVID-19-Impfstoffe gut vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 schützen und sie hochwirksam gegen schwere Verläufe seien. Die Impfung schützt nicht nur die geimpfte Person selbst, sondern reduziert erheblich das Risiko, das Corona-Virus auf andere zu übertragen.



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