Antrittsbesuch mit Wiedersehensfreude

Bürgermeister Nikolaos Stavridis besuchte die Firma Hartmann & Bender

Volker Strödel, Nikolaos Stavridis und Karlheinz Ruschmann (v.l.n.r.).

Im Rahmen seiner Antrittsbesuche bei Wallufer Unternehmen als neuer Wallufer Bürgermeister war Nikolaos Stavridis bei der Firma Hartmann & Bender am vergangenen Montag zu Gast. Dort wurde er von Firmeninhaber Karlheinz Ruschmann willkommen geheißen und durch den Betrieb geführt. Dabei zeigte er sich beeindruckt von dem international agierenden Wallufer Familienunternehmen.

Zur Überraschung von Ruschmann brachte Stavridis einen ganz besonderen Gast zur Firmenbesichtigung mit. Dabei handelte es sich um Volker Strödel, Vater seiner Partnerin Kerstin Strödel. Ruschmann und Strödel hatten seinerzeit zusammen studiert und sich seit nunmehr 57 Jahren nicht mehr gesehen.

Eine lange Zeit, die aber offensichtlich der Freundschaft und der Wiedersehensfreude keinen Abbruch tat. So gab es neben der Firmenbesichtigung nicht nur die Themen „Wirtschaftsförderung“ und „Auftragssituation“ zu besprechen, sondern auch zahlreiche andere Themen.

Das 1897 gegründete, im Bereich der Metallverarbeitung und Sondermaschinenbau tätige Familienunternehmen, fertigt seit über 40 Jahren Maschinenteile und Ausrüstungen für die Behälterglasindustrie an. Durch seine jahrzehntelange Erfahrung und das daraus resultierende Fachwissen zählt es mit zu den führenden Unternehmen in dieser Branche.

Wie Ruschmann seinen Gästen erklärte, beschäftigt sein Unternehmen gegenwärtig 18 Fachkräfte in der Fertigung. Aktuell bilde er keinen Nachwuchs aus, weil man keine Bewerber habe finden können. Auch deshalb bereite ihm der Fachkräftemangel zunehmend Sorgen.

Aufgrund der guten Auftragslage auch in der Zeit der Corona-Pandemie werde in zwei Schichten gearbeitet. Das Unternehmen profitiere auch davon, dass Unternehmen keine neuen Investitionen planten, sondern ihren Maschinenpark durch den Zukauf von Ersatzteilen am Laufen halten. Insofern habe sich die Investition in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro für sein Unternehmen gelohnt.



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