Unermüdliche Spendensammlerin

Unermüdliche Spendensammlerin
Silvia Scherer übergibt erneut Spende für Kinderhaus „Zwerg Nase“

Silvia Scherer war in Begleitung von Bürgermeister Manfred Kohl nach Wiesbaden gefahren, um ihre Spende an Sabine Schenk zu übergeben.

Walluf. – „Dieses außerordentliche ehrenamtliche und soziale Engagement von Silvia Scherer ist mehr als bemerkenswert. Sich in jedem Jahr so uneigennützig zu engagieren ist gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit etwas ganz besonderes“, so Bürgermeister Manfred Kohl.

Silvia Scherer ist mit der Spendenbüchse unermüdlich unterwegs und wieder ist ein stattlicher Betrag zusammengekommen, den sie bei verschiedenen Weihnachtsmärkten gesammelt hat.

Dieser wurde am 5. März von Frau Scherer in Begleitung von Bürgermeister Kohl an Sabine Schenk, Leiterin des Kinderhauses „Zwerg Nase“, übergeben. Es ist mittlerweile die 12. Spende, die Scherer an das Kinderhaus übergeben konnte.

Seit Dezember 2005 bieten mit dem Kinderhaus „Zwerg Nase“ drei eng miteinander verzahnte Einrichtungen ein breites, optimal abgestimmtes Leistungsangebot für Familien mit Kindern mit Behinderung. Die Eltern, die mit der Pflege und Sorge um ihre Kinder tagaus-tagein gebunden sind, finden hier Entlastung und Hilfe, um einmal Zeit für sich und ihre anderen Kinder zu haben. Das Haus wurde durch den Förderverein „Zwerg Nase e.V.“ mit Hilfe von zahlreichen Spenden aus der Bevölkerung zum Zweck der Entlastung von Familien mit behinderten Kindern errichtet.

Um seinen Bestand und damit die Grundlage für den Betrieb der Einrichtung und die Erfüllung seiner Aufgaben dauerhaft zu sichern, wurde auch eine Stiftung ins Leben gerufen. Die Stiftung setzt sich für die Unterstützung von Wissenschaft und Forschung in der Bewertung von unterschiedlichen Betreuungsmethoden von Familien mit behinderten Kindern ein. Darüber hinaus möchte sie Berührungsängste mit dem Thema Behinderung abbauen, indem die Stiftung verstärkte Öffentlichkeitsarbeit betreibt und Begegnungen behinderter und nichtbehinderter Menschen fördert.

Das in Deutschland bislang einmalige „Zwerg Nase“-Haus ist auf Unterstützung angewiesen. Geldspenden in jeder Höhe tragen dazu bei, das Haus und vor allem sein Personal zu erhalten.

Bereits seit einigen Jahren ist eine Vergrößerung des „Zwerg Nase“-Hauses bzw. ein Neubau geplant, um das Angebot auf Erwachsene zu erweitern. Insbesondere für junge Erwachsene mit Beeinträchtigungen sei dies unverzichtbar. Nachdem die Grundstücksfrage geklärt ist, werde in absehbarer Zeit der 1. Spatenstich vollzogen. Sabine Schenk hofft, dass das neue Haus Anfang 2021 bezogen werden kann.

„Fest steht, dass ein solches Haus in seiner Unterhaltung nie kostendeckend arbeiten kann, so dass es auch in Zukunft auf Unterstützung angewiesen ist. Nur so kann Familien unbürokratisch und finanziell erschwinglich Hilfe angeboten werden, die sie so dringend gebraucht wird“, so Manfred Kohl.

Die Idee und das Konzept des Kinderhauses hat die Walluferin Silvia Scherer so begeistert, dass sie seit vielen Jahren mit der Spendenbüchse für „Zwerg Nase“ unterwegs war. 500 Euro sind aktuell durch den unermüdlichen Einsatz zusammengekommen.

Beeindruckt von dem besonderen ehrenamtlichen Engagement zu Gunsten Hilfsbedürftiger bedankte sich Bürgermeister Manfred Kohl bei Silvia Scherer. „Ich hoffe und wünsche mir, dass ein solches Engagement Schule macht und viele Nachahmer findet, damit Institutionen wie „Zwerg Nase“ auch weiterhin bestand haben und die dringend benötigte Hilfe anbieten können , so Kohl abschließend.

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