Willsch stattet Stavridis Antrittsbesuch ab

Klaus-Peter Willsch: Persönlicher Draht ist wichtiger als die Parteizugehörigkeit

Klaus-Peter Willsch und der neue Bürgermeister Nikolaos Stavridis mit pandemiegerechtem Abstand.

(Foto: Wahlkreisbüro Klaus-Peter Willsch)

Walluf. – Der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch stattete unter den geltenden Corona-Bedingungen dem neuen Wallufer Bürgermeister Nikolaos Stavridis einen Antrittsbesuch ab. Es habe Tradition, dass Willsch sich zeitnah mit neu gewählten kommunalen Amtsträgern treffe und Unterstützung bei kommunalen Angelegenheiten anbietet. „Die Zusammenarbeit mit den Verwaltungschefs vor Ort hängt dabei eher vom persönlichen Draht zueinander ab als von der Parteizugehörigkeit“, erklärte Willsch.

Stavridis hat während des zweiten Lockdowns am 1. Januar sein Amt in Walluf als parteiloser Bürgermeister angetreten.

Klaus-Peter Willsch, der als Kreistagsvorsitzender auch kommunalpolitisch aktiv ist, und der Bürgermeister hätten das gemeinsame Gespräch zum Anlass genommen, um über zukünftige Projekte in Walluf zu sprechen. Weit oben auf der Prioritätenliste von Bürgermeister Stavridis seien die Erweiterung des Gewerbegebietes und der Bau eines Kindergartens. Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt werde die Gestaltung eines öffentlichen Platzes, die Sanierung des Alten Rathauses sowie des Vereinsheimes in Oberwalluf und die Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit sein. Ferner wolle der neue Bürgermeister die Erhebung eines Tourismusbeitrags in allen Kommunen unterstützen.

Willsch und Stavridis kennen sich bereits länger, war doch Bürgermeister Stavridis bis zum Jahreswechsel Ortsvorsteher in Mittelheim und Stadtverordneter in Oestrich-Winkel, wodurch sich natürliche Anknüpfungspunkte im Rahmen der Wahlkreisarbeit von Willsch ergeben hätten. Das zum Treffen benutzte Sitzungszimmer im Wallufer Rathaus ist Willsch nicht nur von Sitzungen in seiner Zeit als Schlangenbader Bürgermeister in der zweiten Hälfte der 90er Jahre bekannt. Der Raum diente früher auch als Trauzimmer; hier wurde Willsch vom Vorvorgänger des neuen Amtsinhabers, dem damaligen Bürgermeister Jürgen Knode vor 20 Jahren getraut.

Willsch sagte Bürgermeister Stavridis zu, auch als Ansprechpartner für die beschlossenen Maßnahmen der Bundesregierung im Umgang mit dem Coronavirus zur Verfügung zu stehen. Beide waren sich einig: „In diesen fordernden Zeiten müssen die politischen Ebenen Hand in Hand zusammenarbeiten, um unser Gemeinwesen zu schützen. Das gelingt nur im Schulterschluss mit den Bürgerinnen und Bürgern“, so Willsch und Stavridis in ihrem Appell abschließend.

„Ich bin davon überzeugt, dass die Zusammenarbeit mit Nikolaos Stavridis in allen Bereichen problemlos funktionieren wird“, erklärte Klaus-Peter Willsch abschließend.

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