Bernd Zorn ist neuer Erster Vorsitzender
Jahreshauptversammlung der VdK-Ortsgruppe Kiedrich / Renate Schwab wurde verabschiedet

Der neu gewählte Vorstand der VdK-Ortsgruppe Kiedrich: Elke Stassen, Bernd Zorn, Susanne Weber, Frank Tettweiler, Karin Pagel und Thomas Ruhl (v.l.n.r.).

Kiedrich. (mh) – Bernd Zorn ist neuer Erster Vorsitzender der VdK-Ortsgruppe Kiedrich. Bei der vom Kreisvorsitzenden Helmut Gerster geleiteten Neuwahl des gesamten Vorstandes im Rahmen der Jahreshauptversammlung gaben ihm 42 der 48 anwesenden Mitglieder ihre Stimme. Vier votierten mit „Nein“. Damit ist Zorn Nachfolger von Renate Schwab, die nach 20 Jahren in diesem Amt nicht mehr kandidierte.

Vertreterin von Zorn ist Elke Stassen (38 Ja-, 7 Neinstimmen). Zum Kassierer wählte die Versammlung einstimmig Thomas Ruhl.

Nachdem die genannten Vorstandsmitglieder geheim gewählt worden waren, bestätigte die Versammlung einstimmig per Akklamation Karin Pagel im Amt der Schriftführerin. Mit jeweils großer Mehrheit wurden Susanne Weber und Frank Tettweiler zu Beisitzern gewählt. Die Amtszeit des neuen Vorstandes beträgt vier Jahre.

Wie Zorn einräumte, habe er sich die Zusammensetzung des neuen Geschäftsführenden Vorstandes anders vorgestellt. Er werde das Ergebnis der Wahlen jedoch akzeptieren, „denn wir müssen ja zusammenarbeiten“. Gleichzeitig sei er sich darüber bewusst, „dass ich in meinen neuen Amt in große Fußstapfen trete, die Renate Schwab hinterlassen hat und mit der ich gut zusammengearbeitet habe“.

In ihrem letzten Jahresbericht ließ die scheidende Vorsitzende zuvor wichtige Veranstaltungen im vergangenen Geschäftsjahr kurz Revue passieren. Dem neuen Vorsitzenden wünschte sie eine glückliche Hand „und dass die bisherige Arbeit mit den neuen Vorstand in vertrauensvoller Zusammenarbeit fortgeführt wird“.

Dass der Abschied von Renate Schwab aus ihrem Amt, wie sie betonte, ihr “schwer“ fällt, war ihren Emotionen deutlich anzumerken. 20 Jahre seien eine „tolle und lehrreiche“ Zeit gewesen, „in der ich viele Menschen kennen gelernt und lieb gewonnen habe“. Doch wenn es am schönsten ist, sei es an der Zeit, aufzuhören. Gleichzeitig bot sie dem neuen Vorstand ihre Hilfe an, „sollte dies gewünscht werden“.

Unter großem Beifall überreichte Zorn seiner Vorgängerin eine von Paul Weimann, Vorsitzenden des Sozialverbandes Hessen-Thüringen, unterzeichnete Urkunde, in der Renate Schwab zur Ehrenvorsitzenden ernannt wird. Darin dankt der Verband ihr für langjährige Treue und unermüdliches ehrenamtliches Engagement im Interesse behinderter, alter, kranker und sozial schwacher Menschen. Gleichzeitig würdigt er ihre gelebte Mitmenschlichkeit sowie ihre soziale und demokratische Verantwortung.

Ihre Ernennung zur Ehrenvorsitzenden bezeichnete Renate Schwab als eine „hohe Ehre für mich und auch gerechtfertigt“. Weil ihr alle Mitglieder am Herzen lagen, „werde ich Euch alle sehr vermissen“.

„Wenn wir Dich heute mit einem weinenden und einem lachenden Auge verabschieden müssen, ist Deine Entscheidung, mehr Zeit für das private Leben gewinnen, durchaus nachvollziehbar“, sagte Karin Pagel in ihren Dankesworten an Renate Schwab. Im Amt der Ersten Vorsitzenden sei sie nicht nur auf die Menschen zugegangen, „sondern Du hast sie auch erreicht“. Für ihren weiteren Lebensweg wünsche er ihr Kraft, Gesundheit und Stärke.

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